Klappentext:
Quelle: Knesebeck Verlag
Rezension:
Die beiden Eichhörnchen Hanno und Hugo sind die allerbesten Freunde und lieben es, Zeit miteinander zu verbringen. Sie spielen Fangen, bürsten sich ihr Fell und verstecken Eicheln. Als sich ein weiterer schöner heller Tag dem Ende zuneigt, wird Hanno unruhig. Er gesteht Hugo, dass er Angst im Dunkeln hat. Dieser zeigt sofort Verständnis und nimmt seinen Freund bei der Hand. Gemeinsam treten sie den Heimweg an. Anfangs erschrecken Hanno die nächtlichen, gruseligen Geräusche – das laute Kreischen, Knacken und Stöhnen. Doch Hugo beruhigt ihn und zeigt ihm, dass er sich nicht zu fürchten braucht. Nach und nach verliert Hanno seine Angst und kann am Ende zusammen mit seinem Freund das Funkeln der Sterne genießen.
Nachdem mich Fiona Barker und Christine Pym bereits mit dem ersten Band von Hanno und Hugo begeistern konnten, war ich voller Vorfreude auf das nächste Bilderbuch mit den beiden Eichhörnchen. Schon das Cover ist wieder ein richtiger Blickfang und versetzt einen direkt ein bisschen in Herbststimmung. Die Geschichte dahinter passt auch wunderbar in die dunkle Jahreszeit, kann aber natürlich auch das ganze Jahr hindurch gelesen werden.
Liebevoll und charmant erzählen Fiona Barker und Christiane Pym eine weitere bezaubernde Eichhörnchen-Geschichte, die uns daran erinnert, was Freundschaft ausmacht. Bereits die erste Doppelseite zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Es ist einfach unheimlich schön zu sehen, wie eng Hanno und Hugo miteinander befreundet sind und wie sie jeden Tag zusammen verbringen. Die beiden gehen gemeinsam durch dick und dünn und können sich alles anvertrauen. Als Hanno seinem Freund gesteht, dass er sich vor der Dunkelheit fürchtet, ist dieser für ihn da und hilft ihm dabei, seine Ängste zu besiegen. Für Kinder, denen es wie Hanno geht, kann dieses Buch ein echter Mutmacher sein, da es ihnen zeigt, dass sie nicht alleine sind und jeder mal Angst hat, dass die Dunkelheit aber überhaupt nichts Schlimmes ist. Und mit einem guten Freund an seiner Seite, fällt es einem noch viel leichter, mutig zu sein.
Begleitet wird die Geschichte von Christiane Pyms entzückenden bunten und ausdrucksstarken Illustrationen, die das Erzählte perfekt einfangen und eine warme Atmosphäre zum Wohlfühlen schaffen. Vor allem Hugo und Hanno sind mal wieder herrlich gezeichnet und schleichen sich sofort in das Leserherz.
Einziger kleiner Kritikpunkt meinerseits: Im Klappentext steht, dass Hugo Angst vor der Dunkelheit hat, in der Geschichte ist es jedoch Hanno. Da muss wohl irgendwie ein Fehler passiert sein. Einen Stern abziehen werde ich deswegen aber nicht.
Fazit: „Oh, wie funkelt es so schön im Dunkeln“ ist ein warmherziges und farbenfroh illustriertes Bilderbuch ab 3 Jahren über Mut, Angst und wahre Freundschaft. Eine wunderschöne Gute-Nacht-Geschichte, die Kindern die Angst vor der Dunkelheit nimmt. Mich haben Hugo und Hanno auch dieses Mal verzaubert, ich kann ihr neues Bilderbuchabenteuer nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!
Vielen lieben Dank an den Knesebeck Verlag für das Rezensionsexemplar!
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