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Samstag, 11. März 2023

[Rezension] FING von David Walliams

Hardcover
Übersetzt von Martina Tichy
Illustriert von Tony Ross
Ab 9 Jahren
272 Seiten
ISBN: 978-3-499-00568-8
Erschienen: 14.02.2023

Klappentext:

Myrtle Milde bekommt von ihren Eltern alles, was sie sich nur wünschen kann. Alles! Aber nichts ist ihr gut genug, sie will immer nur mehr, mehr, MEHR! Als Myrtle ihren Eltern erklärt, dass sie ein FING haben möchte und NICHTS anderes, gibt es allerdings ein Problem: Was ist ein FING? Die verzweifelte Suche führt Myrtles Vater schließlich in den tiefsten, dunkelsten, dschungeligsten Dschungel, wo die seltensten und schrecklichsten Kreaturen hausen. Und tatsächlich wird er fündig! Aber ob Myrtle von ihrem FING auch wirklich begeistert ist …?

Quelle: Rowohlt Verlag

Samstag, 30. Oktober 2021

[Rezension] Merdyns magische Missgeschicke - Zaubern will gelernt sein! von Simon Farnaby

Hardcover
 
Übersetzt von Mareike Weber
Illustriert von Claire Powell
Ab 8 Jahren
384 Seiten
ISBN: 978-3-499-00720-0
Erschienen: 19.10.2021

Klappentext:

Rosie träumt davon, eine berühmte Sängerin zu werden – leider fehlt ihr jegliches Talent dafür. Als Rosie Merdyn trifft, der behauptet, ein berühmter Hexenmeister aus dem Mittelalter zu sein, scheint ihr Traum endlich wahr zu werden – immerhin kann Merdyn zaubern! Doch so einfach ist es nicht, im trubeligen London der Neuzeit einen Mann zu verstecken, der durch sein seltsames Verhalten für eine Menge Aufsehen sorgt. Zum Beispiel, wenn er Pupsie, Rosies geliebtes Meerschweinchen, auf dem Feuer braten und verspeisen will! Und als ihre Mutter glaubt, Merdyn sei der lange verschollene Onkel Martin, wird die Sache richtig kompliziert …

Quelle: Rowohlt Verlag

Sonntag, 3. Oktober 2021

[Rezension] Der Silberpfeil von Lev Grossman

Hardcover
 
Übersetzt von Martina Tichy
Illustriert von Alina Brost
Ab 10 Jahren
240 Seiten
ISBN: 978-3-499-00737-8
Erschienen: 14.09.2021

Klappentext:

Kate führt ein schönes Leben mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Tom – wenn nicht alles so fürchterlich langweilig wäre! Als sie zu ihrem elften Geburtstag einen echten Zug geschenkt bekommt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Mit dem SILBERPFEIL beginnt für Kate und Tom eine unglaubliche Reise, die durch grüne Dschungelwälder und trockene Wüsten führt, über blaue Meere und schneebedeckte Berge. Und damit nicht genug: Ihre Passagiere sind sprechende Tiere, die schon lange auf den SILBERPFEIL zu warten scheinen ...

Quelle: Rowohlt Verlag

Dienstag, 8. Dezember 2020

[Rezension] Das Eismonster von David Walliams

Hardcover 
Übersetzt von Bettina Münch
Illustriert von Tony Ross
Ab 9 Jahren
496 Seiten
ISBN: 978-3-499-00245-8
Erschienen: 17.11.2020

Klappentext:

London im Jahr 1899.
Gerade ist die zehnjährige Elsie dem grässlichen Waisenhaus Wurmig entkommen, da erfährt sie, dass Polarforscher ein vollständiges, in einem Eisblock eingefrorenes Mammut ins Naturhistorische Museum von London bringen. Das weckt Elsies Neugier, und sie will unbedingt mehr erfahren. Damit beginnt das Abenteuer ihres Lebens, das Elsie von London bis an den Nordpol führen wird – gemeinsam mit einem ziemlich lebendigen Mammut!

Quelle: Rowohlt Verlag

Donnerstag, 1. Oktober 2020

[Rezension] Hilfe, mein Handy ist ein Superschurke! von Rüdiger Bertram

Hardcover
Mit Illustrationen von Ka Schmitz
Ab 8 Jahren
192 Seiten
ISBN: 978-3-499-00357-8
Erschienen: 15.09.2020

Klappentext:

Alle, wirklich alle anderen haben ein Handy – nur Franzi kriegt keins. Erst als Franzi die Schule wechselt, haben ihre Eltern endlich ein Einsehen. Was aber keiner ahnt: Franzis neues Handy hat ein Eigenleben! Es heißt Dandy Smart und hat eine Menge Ideen, was Franzi alles tun könnte. Einen Super-Chip besorgen zum Beispiel, mit dem Dan unendliche Speicherkapazität bekommen kann – und damit auch Franzi unendliche Möglichkeiten! Doch auch die fiese Superschurkin Lady Ballerina hat ein Auge auf den Chip geworfen und will damit nicht weniger als sich die Weltherrschaft sichern! Können Franzi und Dan sie noch rechtzeitig aufhalten? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …

Quelle: Rowohlt Verlag

Freitag, 24. April 2020

[Rezension] Die allerschlimmsten Kinder der Welt von David Walliams

Hardcover
Mit farbigen Illustrationen von Tony Ross
Ab 8 Jahren
288 Seiten
ISBN: 978-3-499-00061-4
Erschienen: 24.03.2020

Klappentext:
Hier kommen zehn brandneue Geschichten über zehn wahre Prachtexemplare von Ekelpaketen. Unter ihnen Hubert, das Hungrige Baby, das seine Eltern auffrisst; oder die Grausame Grete, die ihre große Sammlung aus Krabbelviechern an den unmöglichsten Orten versteckt – zum Beispiel in der Unterwäsche der Schuldirektorin; oder der Mäkelige Mattes, der alles, was keine Schokolade ist, aus dem Fenster wirft; oder der ehrgeizige Erkan, der nicht einen Pokal in seinem Trophäenschrank gewonnen hat, ohne zu betrügen. Sie alle sind nicht bloß schlimme Kinder, nein. Hier kommen die .... allerschlimmsten Kinder der Welt!!!

Samstag, 23. November 2019

[Rezension] Banditen-Papa von David Walliams

Hardcover
Mit Illustrationen von Tony Ross
Ab 9 Jahren
448 Seiten 
ISBN: 978-3-499-21844-6
Erschienen: 15.10.2019

Klappentext:
Papas gibt es in allen Formen und Größen – es gibt dicke und dünne, große und kleine, dumme und schlaue, laute und leise Papas. Aber keiner ist so wie Franks Papa Gilbert. Denn der ist ein berühmter Rennfahrer, der König der Straße, der Champion der Rennstrecke, von allen nur Gilbert der Große genannt! Doch nach einem schlimmen Unfall ist alles anders: Papa darf keine Rennen mehr fahren, und auf einmal sind Frank und Gilbert arm. Nachdem sie alle Möbel verpfändet haben, beschließt Papa in seiner Verzweiflung, das Fluchtauto bei einem Raubüberfall zu fahren, den der schreckliche Verbrecherboss Mr. Big und seine trotteligen Helfer Finger und Däumling planen. Doch er hat nicht mit seinem Sohn gerechnet: Frank ist wild entschlossen, seinen Vater davon abzuhalten, ein Banditen-Papa zu werden!

Sonntag, 28. April 2019

[Rezension] Der etwas nervige Elefant von David Walliams

Hardcover
Mit farbigen Illustrationen von Tony Ross
Ab 5 Jahren
32 Seiten
ISBN: 978-3-499-21845-3
Erschienen: 26.03.2019

Klappentext:
Was ist groß und blau, ziemlich frech und steht uneingeladen vor der Tür? Ein etwas nerviger Elefant, natürlich! Ein wunderbar schräges Bilderbuch von zwei bemerkenswerten Talenten - David Walliams und Tony Ross.



Quelle: Rowohlt Verlag 

Sonntag, 3. Februar 2019

[Rezension] Broken Darkness. So verführerisch von M. O'Keefe

Paperback
416 Seiten
ISBN: 978-3-499-27521-0
Erschienen: 22.01.2019

Klappentext:
Eine dunkle Stimme
Als Annie McKay in dem Trailer, in den sie gerade eingezogen ist, ein Klingeln hört, ahnt sie nicht, dass dieser Moment ihr Leben unwiderruflich verändert. Sie findet ein zurückgelassenes Handy. Am anderen Ende der Leitung ist ein Fremder mit einer rauen Stimme: Dylan.
Eine geflüsterte Verführung
Dylan vermittelt ihr ein unerwartetes Gefühl der Sicherheit. Und so lässt sich Annie auf ein Gespräch mit ihm ein. Es bleibt nicht bei dem einen. Die Stimme in der Dunkelheit verführt sie, lässt sie sündige Dinge tun, die sie sich ohne ihn nie getraut hätte.
Eine stumme Hoffnung
Es ist ein sinnliches Spiel zwischen zwei Fremden. Doch aus jedem Spiel wird einmal Ernst. Und sowohl Dylan als auch Annie haben gefährliche Geheimnisse ...

Quelle: Rowohlt Verlag

Sonntag, 27. Januar 2019

[Rezension] Die Bartfrau von Katalina Brause

Hardcover
Mit Illustrationen von Kai Schüttler
Ab 8 Jahren
160 Seiten
ISBN: 978-3-499-21036-5
Erschienen: 22.01.2019

Klappentext:
Man sagt, an ihrem Hals sei ein Kinn.
Und am Kinn sei ein Bart.
Man sagt: Ihr Name ist Bartfrau.
Hüte dich vor der Bartfrau!
Jonathan ist das normalste Kind der Welt. Doch mit «normal» sind seine Eltern nicht zufrieden. Ständig drohen sie damit, die unheimliche Bartfrau zu holen, wenn Jonathan nicht endlich begabter wird. Oder auch einfach nur: perfekt! Als sie irgendwann tatsächlich zum gefürchteten Schwarzen Telefon greifen, erfährt Jonathan ein streng gehütetes Geheimnis. Denn die Bartfrau ist «Exbärtin» – doch nicht für Kinder, sondern für schwer erziehbare Eltern! Und sie hat magische Fähigkeiten ...

Mittwoch, 7. November 2018

[Rezension] Die Mitternachtsbande von David Walliams

Hardcover
Mit Illustrationen von Tony Ross
ISBN: 978-3-499-21821-7
480 Seiten
Ab 9 Jahren
Erschienen: 23.10.2018

Klappentext:
Als Tom mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus kommt, schließt er schnell Freundschaft mit den anderen Kindern auf der Station: Da ist Amber mit ihren Gipsarmen und -beinen; Robin mit seiner Augenbinde; George, der sich von einer Mandeloperation erholt; und die kleine Sally, die so krank ist, dass sie die meiste Zeit im Bett liegen muss. Alle fünf teilen ein spannendes Geheimnis: Sie sind die MITTERNACHTSBANDE! Jede Nacht schleichen sie sich heimlich in den Keller des Krankenhauses, denn ... Aber von den wilden Abenteuern, die sie dort erleben, darf natürlich niemand etwas wissen. Schon gar nicht die boshafte Stationsschwester.

Dienstag, 2. Oktober 2018

[Rezension] Redwood Love - Es beginnt mit einem Kuss von Kelly Moran

Paperback
368 Seiten
ISBN: 978-3-499-27539-5
Erschienen: 19.09.2018

Klappentext:
Alte Freunde, neue Liebe?
Redwood, Oregon. Eine kleine Stadt zwischen Bergen und Meer. Hier betreibt Flynn O’Grady gemeinsam mit seinen beiden Brüdern eine Tierarztpraxis. Da er von Geburt an taub ist, muss Flynn sich bei der Arbeit mit den Tieren auf seine anderen Sinne verlassen. Und auf Gabby, seine Assistentin. Die beiden sind ein perfekt eingespieltes Team und auch privat beste Freunde. Deshalb ignoriert Flynn sein Herzklopfen, wann immer er sie zu lange ansieht. Nur lassen sich manche Dinge nicht für immer ignorieren. Vor allem, wenn man in einer Kleinstadt voller schamloser Kuppler wohnt …

Sonntag, 29. Juli 2018

[Rezension] Billionen-Boy von David Walliams

Hardcover
Mit Illustrationen von Tony Ross
ISBN: 978-3499218095
288 Seiten
Ab 9 Jahren
Erschienen: 24.07.2018

Klappentext:
Joe Spud hat allen Grund, glücklich zu sein. Billionen Gründe sogar. Joe ist nämlich reich. Richtig reich. Er hat eine Achterbahn im Garten, jedes Computerspiel, das es auf der Welt gibt, und einen Orang-Utan als Butler. Joe Spud ist der reichste Zwölfjährige der Welt – er bekommt alles, was er sich wünscht. Bis auf eins: einen echten Freund.
Also wagt er den Sprung ins Ungewisse und bittet seinen Vater, ihn auf eine ganz normale Schule zu schicken. Inkognito. Doch normal zu sein, ist gar nicht so einfach, wenn man daran gewöhnt ist, dass man sich mit Geld alles kaufen kann ...

Mittwoch, 16. Mai 2018

[Rezension] Die Ziegenbock-Bande: Rätsel um das Pommesparadies von Meike Haberstock

Hardcover
Mit Illustrationen der Autorin
ISBN: 978-3499218026
256 Seiten
Ab 8 Jahren
Erschienen: 15.05.2018

Klappentext:
Kann einem etwas Schlimmeres passieren, als in den Ferien zu Hause zu bleiben und die gesamte Zeit mit seinem Zwilling zu verbringen? Samuel und Johanne, genannt Sammy und Jo, finden: NEIN! Doch dann begegnen sie Ottilie und Theodor Dreyfuss – den wohl besten, aber auch den wohl ältesten Detektiven der Welt. Und ihrem Assistenz-Ziegenbock Napoleon: freundlich, verfressen und hochbegabt. Den beiden Senioren kommen die Kinder gerade recht, denn ihren neuesten Fall können sie nicht allein bewältigen. Und schwups! sind Sammy und Jo Mitglieder der Ziegenbock-Bande – und die Sommerferien so spannend wie nie!


Montag, 23. April 2018

[Rezension] Die schlimmsten Kinder der Welt von David Walliams

Hardcover
Mit farbigen Illustrationen von Tony Ross
ISBN: 978-3-499-21800-2
270 Seiten
Ab 8 Jahren
Erschienen: 24.04.2018

Klappentext:
Möchtest du die schlimmsten Kinder der Welt kennenlernen?
Hier sind sie, die zehn katastrophalsten Knaben und monströsesten Mädel!
Wie zum Beispiel Sofia Sofa, die schon so lange auf dem Sofa sitzt und fernsieht, dass sie sich selbst in eins verwandelt! Oder der Sabbernde Sascha, der durch seine Sabberei einen ganzen Schulausflug ins Wasser fallen lässt! Und wer könnte Heulsuse Heidi vergessen – die quengelige große Schwester, die andauernd Lügen erzählt?!
Welch eine herrliche Sammlung der weltschlimmsten Geschichten, geschrieben von David Walliams, dem weltbesten Autor der Welt, illustriert mit den farbigsten Illustrationen der Welt von Tony Ross! 

Quelle: Rowohlt Verlag

Montag, 23. Oktober 2017

[Rezension] Propeller-Opa von David Walliams

Hardcover
Mit Illustrationen von Tony Ross
ISBN: 978-3-499217852
464 Seiten
Ab 10 Jahren
Erschienen: 20.10.2017

Klappentext:

«Propeller-Opa» hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir zeitweise einen Enkel gewünscht habe. (Jürgen von der Lippe)
Vor vielen Jahren, als noch Krieg herrschte, war Jacks Opa ein berühmter Pilot. Aber nun wird er immer verwirrter im Kopf. Und als Opa ins Altersheim Twilight Towers kommen soll, das von der finsteren Vorsteherin Miss Swine geführt wird, ist Jack entschlossen, seinem Opa zur Flucht zur verhelfen. Doch die böse Vorsteherin ist ihnen dicht auf den Fersen ...

Quelle: Rowohlt Verlag

Rezension:

Auf das neue Werk von David Walliams war ich schon richtig gespannt! Seit „Gangsta-Oma“ bin ich ein großer Fan seiner Bücher und freue mich immer sehr auf jedes neue Buch von ihm. Die Buchtitel finde ich ja immer genial. So auch der Titel „Propeller-Opa“, der, wie ich finde, total witzig klingt und der mich sehr neugierig auf das Buch gemacht hat. Voller Vorfreude habe ich also mit dem Lesen begonnen.

Früher, als noch Krieg herrschte, war Jacks Opa ein berühmter Pilot und war für sein Heimatland England immerzu im Einsatz. An diese Zeit erinnert sich der alte Mann noch gut und er erzählt seinem Enkel Jack viel von seinen Erlebnissen. Leider aber wird Jacks Opa immer verwirrter und lebt verstärkt in seiner eigenen Welt. Schließlich hat sich sein Zustand so weit verschlechtert, dass er denkt, dass wieder Krieg sei und er wieder der Pilot von früher. Selbst seinen Enkel erkennt er nicht mehr und er spricht ihn mit Staffelkapitän an. Jacks Eltern sehen keinen anderen Ausweg als Opa in ein Altersheim zu bringen. Opa soll nach Twilight Towers kommen, welches ihnen empfohlen wurde. Jack ist entsetzt! Nicht nur, dass er nicht möchte, dass sein Opa in ein Altersheim kommt – Twilight Towers erweist sich als ein ganz schrecklicher Ort, der auch noch von einer sehr finsteren Vorsteherin geführt wird, die sehr unschöne Absichten verfolgt: Miss Swine. Dort kann Opa einfach nicht bleiben und Jack beschließt, ihm zur Flucht zu verhelfen. Miss Swine aber ist dies gar nicht recht und sie versucht dieses Vorhaben zu verhindern…

Wie immer in den Büchern von David Walliams beginnen diese mit einer Vorstellung der wichtigsten Charaktere, die einem im Verlaufe des Buches begegnen werden. Diese Idee begeistert mich ja immer wieder aufs Neue, da man so einen guten Überblick über die Personen bekommt und auch schon einmal ein wenig auf die Handlung vorbereitet wird.
Mit sehr unterhaltsamen Illustrationen von Tony Ross, von denen sich noch viele, viele weitere in dem Buch befinden, lernt man die Figuren mit kurzen Beschreibungen kennen und wird beim Lesen dieser Einleitung ja nur noch neugieriger auf die Geschichte. Zumindest war es bei mir so.

Nach dieser netten Vorstellung geht es also los. Mir hat „Propeller-Opa“ von der ersten Seiten an richtig gut gefallen! Wie gewohnt ist der Schreibstil von David Walliams klasse! Flüssig, leicht und wunderbar humorvoll. Ich habe ja selbst dieses doch recht dicke Buch (immerhin ja gute 460 Seiten!) in nur zwei Tagen durchgelesen und hatte dabei jede Menge Spaß!

David Walliams gilt ja als der würdige Nachfolger von Roald Dahl. Und das zurecht, wie ich finde. Seine Bücher sind stets voller schwarzem Humor und stellenweise sehr makaber. Bei so manchen seiner Bücher wie zum Beispiel „Ratten-Burger“ oder „Terror-Tantchen“ war mir der skurrile Anteil fast schon zu hoch und etwas grenzwertig für ein Kinderbuch. Hier aber war ich beim Lesen doch sehr überrascht, dass es kaum makabere Szenen gibt. Schwarzer Humor ist natürlich vorhanden. Wenn dieser gefehlt hätte, wäre ich auch mehr als enttäuscht gewesen.
Allerdings gibt es in „Propeller-Opa“ keine Stelle, bei der ich gedacht habe: Oha. Ob Kindern hier nicht zu viel zugemutet wird?

David Walliams neues Buch behandelt ein recht ernstes Thema: Demenz und wie Familienangehörige damit umzugehen versuchen. Der Opa von Jack wird mit dem Alter leider zunehmend verwirrter und glaubt schließlich, dass wieder Krieg sei und er der berühmte Pilot von früher. Als er auch seinen Enkel Jack nicht mehr erkennt, ist dieser anfangs schon sehr betrübt darüber. Jack aber geht wirklich bewundernswert und sehr liebevoll mit seinem dementen Opa um. Er lässt ihn einfach in dem Glauben, dass wieder Krieg ist und spielt das Spielchen mit.

Es wird sofort deutlich, wie lieb Jack seinen Großvater hat und daher ist es nur zu verständlich, dass er nicht möchte, dass Opa in ein Altersheim abgeschoben wird. Und dann auch noch nach Twilight Towers, das wohl schrecklichste Altersheim überhaupt!

Dieses ist wirklich furchtbar, aber die Beschreibungen zu diesem sind so herrlich schräg und zum Lachen komisch, dass die schlimmen Zustände dort überhaupt nicht schrecklich wirken. Es gibt sogar eine Hausordnung von Twilight Towers und ich musste bei manchen Regeln laut loslachen. Wobei es wirklich nicht angenehm ist, Patient in diesem Altersheim zu sein, das muss ganz klar gesagt sein.

Mir hat „Propeller-Opa“ super gut gefallen. Dass es weniger skurril ist als so einige andere Bücher des britischen Autors, hat mich überhaupt nicht gestört. Die witzigen Szenen, von denen es sehr viele gibt, sind total unterhaltsam und sind für meinen Geschmack genau richtig mit schwarzem Humor dosiert. Kinder werden hier sehr viel Spaß beim Lesen haben und den Jungen Jack sofort in ihr Herz schließen. Dieser ist wirklich ein ganz Lieber. Die Charaktere gelingen David Walliams ja immer erstklassig! Nicht nur die liebenswerten Protagonisten, die man einfach gern haben muss. Auch die Nebencharaktere sind stets einsame spitze! Selbst die fiesen, die dann doch immer recht komisch wirken und einen zum Lachen bringen.

Was auf keinen Fall unerwähnt bleiben darf, sind die grandiosen Illustrationen von Tony Ross! Diese sind irre witzig und ich freue mich immer so darüber, dass es von denen immer so viele in David Walliams Büchern gibt! Das ist natürlich auch mit ein Grund, wieso man auch dieses doch recht dicke Buch sehr schnell durchliest. Da es nahezu auf jeder Doppelseite eine lustige Zeichnung gibt, befindet sich auf vielen Seiten oft nur wenig Text.
Bilder und Text harmonieren wunderbar miteinander und machen den Lesespaß hier perfekt!
Ein nettes Extra, was mir richtig gut gefallen hat, ist ein Glossar hinten im Buch. Dort werden wichtige Begriffe aus dem Zweiten Weltkrieg sehr kindgerecht erklärt. Da der Opa viel aus dieser Zeit erzählt, verwendet er natürlich auch so einige Wörter, die jüngere Kinder vermutlich noch nicht kennen. Daher halte ich es auch für sehr sinnvoll, dass es dieses tolle Glossar hinten gibt.

Fazit: Absolut zu empfehlen! Humorvoll, aber auch erstaunlich einfühlsam wird hier eine sehr unterhaltsame Geschichte mit dem Thema Demenz erzählt. Das Buch wurde mal wieder erstklassig von Tony Ross illustriert! Ich hatte hier richtig viel Spaß beim Lesen und kann das Buch jedem, Kindern wie Erwachsenen, wärmstens empfehlen. Von mir erhält „Propeller-Opa“ volle 5 von 5 Sternen!



Vielen Dank an den Rowohlt Verlag, der mir dieses schöne Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Montag, 10. Juli 2017

[Rezension] Flo und der Schnüffel-Büffel von Max Moor

Hardcover
ISBN: 978-3-499-21773-9
Seitenzahl: 256
Ab 9 Jahren
Erschienen: 23.06.2017

Klappentext:

Ferien auf dem Land bei Opa Ludwig!
Für Flo gibt es nichts Schöneres.
Doch dann findet sie gleich am ersten Ferientag ein neugeborenes, mutterloses Wasserbüffelkalb. Klar, dass Flo alles in Bewegung setzt, um das kleine Tier zu retten. Und das ist erst der Anfang ihrer superspannenden Ferien: Denn wie sich herausstellt, kann das kleine Wasserbüffelchen sprechen! Und noch dazu hat es die allerwildesten Ideen.
Das erste Kinderbuch von Bestseller-Autor Max Moor.
Mit vielen vierfarbigen Illustrationen von Julia Ginsbach.

Quelle: Rowohlt Verlag

Rezension:


Bei diesem Buch haben das niedliche Cover und der lustige Titel ja sofort meine Neugier geweckt. Beide versprechen eine liebenswerte und unterhaltsame Geschichte für Kinder. Also genau das Richtige für mich. Da auch der Klappentext richtig interessant geklungen hat, wollte ich Flo und ihren Schnüffel-Büffel unbedingt kennenlernen!

Endlich Sommerferien! Flo freut sich schon sehr auf den Urlaub bei Opa Ludwig auf dem Land. Für sie gibt es einfach nichts Schöneres auf der Welt. Neun lange Wochen muss sie nicht mehr ihre doofen und eingebildeten Mitschüler ertragen, die sich immer über sie lustig machen und sie ärgern. Bei Opa Ludwig ist es hundertmal schöner, findet das elfjährige Mädchen. Diese Ferien beginnen dann auch gleich am ersten Tag wundervoll und aufregend. Denn Flo findet ein neugeborenes, mutterloses Wasserbüffelkalb hinter dem Zaun einer Koppel. Das arme Kleine ist kurz vorm Sterben und Flo setzt alles in Bewegung, um das Tier zu retten. Es gelingt ihr zusammen mit der Hilfe von Opa Ludwig. Das Kalb darf nun bei ihnen im Wohnzimmer schlafen, wo es vom Kaminfeuer gewärmt und alle zwei, drei Stunden mit Milch aus einem Fläschchen versorgt wird. Das wäre für Flo ja eigentlich schon spannend genug, denn eine Wasserbüffelkalb-Mutter wird man schließlich nicht alle Tage. Dann aber stellt sich heraus, dass das Kalb sprechen kann! Allerdings kann nur Flo es verstehen. Die beiden werden sofort richtig dicke Freunde. Zusammen suchen sie nach einem passenden Namen für das kleine Wasserbüffelchen. Die Wahl fällt schließlich auf Schnüffel-Büffel, oder kurz: Schnüffel. Weil Schnüffel immer so viel und laut schnüffelt. Das Wasserbüffelchen erweist sich als sehr aufgeweckt und clever. Es hat lauter verrückte Ideen und zusammen mit ihrem Schnüffel-Büffel erlebt Flo die allerwildesten Abenteuer…

Ich hatte mal wieder den richtigen Riecher gehabt! „Flo und der Schnüffel-Büffel“ ist ein total niedliches und sehr unterhaltsames Kinderbuch. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es leider viel zu schnell zu Ende gelesen. Das Buch ist liebenswert, rührend und lässt einen immer wieder schmunzeln und breit grinsen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der 11-jährigen Flo. Diese heißt eigentlich Florentine, aber ihren richtigen Namen kann sie nicht wirklich leiden. Flo passt viel besser zu ihr, findet sie. Leider sehen ihre Klassenkameraden das nicht so. Sie wissen genau, dass Flo die Abkürzung Tine hasst und rufen sie daher immer Trine-Tine. Und leider gehen die Hänseleien noch weiter. Flo ist ganz anders als ihre Mitschüler. Sie trägt bunte Blumenkleider, einen großen Strohhut und ihren Schulranzen hat sie sich aus einer blauen Einkaufstasche und alten Auto-Sicherheitsgurten gebastelt. Ihre Mitschüler dagegen sind piekfein und haben reiche Eltern. Flo hat nur noch eine Mutter, die gerade in Indien ist, und lebt daher so lange bei ihrer Tante, die nur sehr wenig Geld besitzt. Da Flo so anders ist, bietet sie sich leider als ein gutes Mobbing-Opfer an. Mobbing finde ich ja wirklich richtig schlimm. Mir hat Flo sehr leid getan, dass sie so sehr von ihren Mitschülern geärgert wird. Gleichzeitig aber habe ich sie auch für ihr Selbstbewusstsein bewundert. Flo leidet zwar sehr wegen der gemeinen Bemerkungen der anderen, aber sie bleibt sich selbst und ihrem eigenen Stil dennoch treu. Dieser ist zwar etwas eigenwillig, aber völlig okay. Schade, dass das nicht auch die anderen Kinder so sehen.
Dass dieses ernste Thema in dem Buch vorkommt, hatte mich zuerst etwas erstaunt. Ich hatte ja dann auch etwas Sorge, dass das Buch viel ernster werden wird, als von mir erwartet. Aber das war dann zum Glück nicht der Fall. Das Thema Mobbing wird sehr kindgerecht beschrieben und nicht zu grausam dargestellt. Zudem beginnen ja auch dann die Sommerferien, sodass das Buch gar nicht so viel in der Schule spielt.
Als Leser reisen wir recht schnell zusammen mit Flo zu Opa Ludwig aufs Land. Dieser Ort wird total schön und idyllisch beschrieben. Generell bin ich von der Art des Erzählens hellauf begeistert! Denn wie bereits erwähnt, erzählt Flo diese Geschichte und dass eben so, wie ein elfjähriges Mädchen spricht. Dieses kindliche Erzählen ist dem Autor wunderbar gelungen! Mir hat dieser Stil ja sehr gut gefallen. Das Buch liest sich dadurch richtig schön und angenehm. Da uns Flo auch immer wieder anspricht, haben wir als Leser ständig das Gefühl, wirklich bei allem richtig dabei zu sein.

Die Charaktere werden alle sehr lieb und sympathisch dargestellt. Okay, abgesehen von den Mitschülern, die sind natürlich doof. Aber Opa Ludwig ist klasse und auch den Junge Schanti, der als Einziger aus der Klasse zu Flo hält und ihr Freund sein möchte, mochte ich auf Anhieb.
Und dann ist da ja natürlich noch das Wasserbüffelkalb. Es stellt sich ja recht schnell heraus, dass es sprechen kann. Allerdings versteht nur Flo seine Worte, andere hören nur ein Schnauben und Prusten. Mir gefällt die Idee eines sprechenden Kalbes ja wirklich gut, nur fand ich manchmal, dass das Kalb zu altklug und erwachsen geredet hat. Es hat mich zumindest am Anfang etwas gestört. Dann aber empfand ich die Sprechweise von Schnüffel doch als recht lustig und auch die verrückten Ideen, die es immer wieder hat, waren sehr unterhaltsam.

Mich hat das Buch wirklich bestens unterhalten und mir immer wieder ein breites Lächeln auf mein Gesicht gezaubert. Das liegt aber nicht nur an der süßen Geschichte, auch das Betrachten der wunderschönen Illustrationen hat mir richtig große Freude bereitet. Davon gibt es jede Menge und alle sind sie herrlich farbenfroh und sehr liebevoll gezeichnet. Sie sind immer stimmig zum Geschehen in der Geschichte und begleiten diese perfekt. Es macht einfach jede Menge Spaß dieses Buch zu lesen! Da es im Sommer spielt, macht es auch eine super gute Sommerlaune und versetzt einen prima in Urlaubsstimmung. Für die warme Jahreszeit ist es eine optimale Lektüre. Ich kann es Jungen und Mädchen ab 9 Jahren, die Abenteuer- und Tiergeschichten lieben, sehr empfehlen! Auch Erwachsene werden hier sehr viel Spaß beim Lesen haben. Es handelt sich hier um das erste Kinderbuch von Max Moor und ich kann nur sagen: bitte mehr davon! :-)

Fazit: Wunderschön! Die Geschichte ist total süß und rührend. Flo erzählt diese richtig liebenswert, sodass man aus dem Schmunzeln gar nicht mehr herauskommt. Die Illustrationen sind klasse - sehr liebevoll und herrlich farbenfroh gezeichnet. „Flo und der Schnüffel-Büffel“ ist ein witziger, spannender und herrlich sommerlicher Kinderroman, der eine ganz besondere Tiergeschichte erzählt. Es kommt zwar auch das ernste Thema Mobbing zur Sprache, aber dieses wird sehr kindgerecht beschrieben und trübt die Gute-Laune-Stimmung in dem Buch nicht. Mir hat dieser Kinderroman sehr gut gefallen und ich gebe gerne volle 5 von 5 Sternen!




Vielen Dank an den Rowohlt Verlag, der mir dieses wunderschöne Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Donnerstag, 22. Juni 2017

[Rezension] Zombie-Zahnarzt von David Walliams

Hardcover
ISBN: 978-3-449-21743-2
Seitenzahl: 416
Ab 10 Jahre
Erschienen: 23.06.2017


Klappentext:

Dunkelheit hatte sich über die Stadt gesenkt. Merkwürdige Dinge geschahen. Kinder legten beim Zubettgehen einen Zahn für die Zahnfee unter ihr Kopfkissen, doch am nächsten Morgen fanden sie ... eine tote Schnecke, eine lebende Spinne, Aberhunderte Ohrwürmer, die unter dem Kissen herumkrabbelten.
Hier war Böses am Werk.
Aber wer oder was steckte dahinter?

Quelle: Rowohlt Verlag


Rezension:

Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr gefreut. Bisher haben mir alle Bücher von David Walliams sehr gut gefallen und ich war schon ganz gespannt darauf zu erfahren, was für skurrile und lustige Dinge sich der britische Autor wohl diesmal hat einfallen lassen. Der Titel klingt auf jeden Fall sehr originell und auch der Klappentext verspricht eine unterhaltsame Geschichte.

Das Buch handelt von dem 13-jährigen Jungen Alfie. Dieser hat, als er sechs Jahre alt war, eine ziemlich schreckliche Erfahrung beim Zahnarzt gemacht, sodass er seitdem nie wieder eine Zahnarztpraxis von innen gesehen hat. Dementsprechend sehen seine Zähne auch aus. Alfie ist wohl mit Abstand der Junge, der die ungepflegtesten Zähne in ganz England hat.
Dann aber kommt eine neue Zahnärztin in die Stadt und Alfie wird gezwungen, sich von ihr untersuchen zu lassen. Alfie ist entsetzt und versucht alles Mögliche, um den Zahnarzttermin zu umgehen. Mit der Zahnärztin stimmt etwas nicht, da ist sich der Junge ganz sicher. Nicht nur, dass die Zahnpasta, die sie verteilt, Löcher in Steine ätzt, es geschehen seit ihrem Auftauchen auch merkwürdige Dinge in der Stadt. Anstatt eine nette Kleinigkeit von der Zahnfee zu erhalten, wenn Kinder ihre Zähne abends unter das Kopfkissen legen, befinden sich am nächsten Morgen grausige Sachen darunter wie tote Schnecken, Warzen oder lebende Spinnen. Hier sind eindeutig böse Mächte am Werk. Zusammen mit dem Mädchen Gabz versucht Alfie, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen…

Wie üblich bei den Büchern von David Walliams, werden am Anfang der Geschichte alle auftretenden Charaktere in dem Buch mit lustigen Zeichnungen vorgestellt. Diese Idee finde ich wirklich super, da man sich so schon einmal einen guten Überblick verschaffen kann und auch ein bisschen darauf vorbereitet wird, was einem in „Zombie-Zahnarzt“ erwarten wird.

Ich war ja bereits von den ersten Seiten an ganz begeistert von dem Buch. Es geht schon im ersten Kapitel ziemlich makaber los, als der traumatische Zahnarztbesuch des sechsjährigen Alfie beschrieben wird. Dieser Humor ist nicht Jedermanns Sache und ich empfehle denjenigen, die nichts mit Schwarzem Humor anfangen können, dieses Buch lieber nicht zu lesen.
Ich mag den Humor von David Walliams ja sehr gerne und auch in „Zombie-Zahnarzt“ konnte er mich mit seinen skurrilen und witzigen Einfällen bestens unterhalten.

Der Schreibstil ist wirklich toll, ich habe das Buch ja, trotz seiner fast 400 Seiten, in nur etwas über einem Tag durchgelesen. Das lag aber nicht nur an der witzigen Story, auch die vielen Illustrationen haben dazu beigetragen. Denn wie es sich für ein Buch von David Walliams gehört, wurde auch „Zombie-Zahnarzt“ von Tony Ross illustriert. Dieser hat seine Sache mal wieder klasse gemacht. Seine Zeichnungen zu der Geschichte sind irre komisch und haben mich sehr zum Schmunzeln gebracht. Da es sehr viele tolle Zeichnungen gibt, befindet sich auf einer Seite oft nur wenig Text oder auch gar keiner, da es auch oft ganzseitige Bilder gibt. Durch diese vielen tollen schwarz-weiß Illustrationen ist der Lesespaß wirklich sehr groß!

Ich rate allerdings, Kindern, die sich schnell gruseln, dieses Buch lieber nicht lesen zu lassen oder wenn, dann nicht alleine. Die Ideen des britischen Autors sind schon manchmal etwas speziell, er gilt ja nicht umsonst als der würdige Nachfolger von Roald Dahl.
Ich mag die Bücher von ihm zwar sehr gerne, nur bin ich mir bei manchen Stellen ja schon etwas unsicher, ob sie für etwas jüngere Kinder nicht etwas ungeeignet sind. So auch bei diesem Buch: zum Zahnarzt geht wohl niemand gerne, ganz besonders nicht Kinder, und dieses Buch trägt vielleicht nicht unbedingt dazu bei, dass diese Furcht und Abneigung geringer wird.

Ich bin ja nun erwachsen und fürchte mich nicht so leicht, daher habe ich mich beim Lesen köstlich amüsiert. Aus Kindersicht aber halte ich manche Dinge in „Zombie-Zahnarzt“ allerdings schon für etwas zu grausam.
Man sollte sich also bei Büchern von David Walliams schon besser vorher gut informieren, wie hoch der makabere Anteil ist. Hier ist er schon recht hoch, aber es gibt auch viele harmlosere Witze, die ganz besonders Kindern sehr gut gefallen werden. Zum Beispiel bekommt eine Sozialarbeiterin nach dem Verzehr von Kaffee ziemliche Darmprobleme und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Szene gerade Kinder sehr zum Lachen bringen wird.

Neben dem lustigen Anteil gibt es auch einen ernsteren in „Zombie-Zahnarzt“. So hat der arme Alfie kein leichtes und schönes Leben. Seine Mutter ist bei seiner Geburt gestorben und sein Vater ist schlimm krank und kann nicht arbeiten gehen. Putzen, Kochen, Einkaufen gehen, all diese Dinge bleiben an dem 13-jährigen Jungen hängen. Zudem muss sich der Junge um seinen kranken Vater kümmern, was er aber gerne und sehr liebevoll tut. Alfie ist wirklich ein richtig lieber Junge; ich habe ihn sofort fest in mein Herz geschlossen. Daher tut er einem als Leser ja schon leid, da es bei ihm zu Hause so unschön ist. Denn da nur wenig Geld vorhanden ist, besitzen Alfie und sein Vater kaum Geld, der Strom wurde ihnen schon vor Jahren abgestellt und auch Möbel und Nahrungsmittel sind eher Mangelware.

So schrecklich das klingt, dem Autor ist es wunderbar gelungen, dies nicht zu furchtbar rüberkommen zu lassen. Man hat zwar Mitleid mit dem armen Alfie, aber dadurch, dass vieles so übertrieben beschrieben wird, wirkt es schon fast wieder komisch. Mir hat Alfie bei der Beschreibung seines traurigen Lebens zwar sehr leid getan, aber durch die vielen witzigen Stellen im Buch wird dieser Ernst wieder etwas abgemildert und man lacht deutlich mehr, als dass man Trauer oder Mitleid empfindet.

Spannung ist in dem Buch natürlich auch vorhanden. Und gruseln tut man sich auch. Besonders am Ende wird es sehr spannend und man ist richtig am Mitfiebern. Ich würde „Zombie-Zahnarzt“ daher als ein lustiges, unterhaltsames und sehr skurriles Gruselbuch bezeichnen.
Vom Verlag wird das Buch ab 10 Jahren empfohlen und dieser Empfehlung schließe mich an. Allerdings sind manche Szenen nichts für Weicheier. Die Kinder aber, die sich gerne gruseln, werden hier ganz auf ihre Kosten kommen!

Fazit: Mich konnte „Zombie-Zahnarzt“ hellauf begeistern! Wenn man den schwarzen Humor von David Walliams liebt wie ich, dann sollte man dieses Buch unbedingt lesen! Hier hat man viel zum Lachen, zum Gruseln und zum Mitfiebern. Durch die genialen Illustrationen von Tony Ross ist der Spaßfaktor beim Lesen sehr hoch. Mich konnte das Buch bestens unterhalten und es bekommt von mir volle 5 von 5 Sterne!


Vielen Dank an den Rowohlt Verlag, der mir dieses witzige Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!