Klappentext:
Quelle: Magellan Verlag
Rezension:
Ino Hasenknie und seine Mutter haben bei einem Preisausschreiben eine zweiwöchige Urlaubsreise auf eine kleine Insel gewonnen. Ihr Hotel „Küstenglück“ sieht wie eine Burg aus und mit dem Mädchen Merle, die Tochter der Besitzerin, freundet sich Ino schnell an. Es versprechen entspannte Ferien zu werden – bis die wertvolle Halskette von Gräfin Carlotte von Kronstadt verschwindet. Diese hat ihren Sommerurlaub bis vor kurzem noch im Küstenglück verbracht, aber da es ihr zu heruntergekommen geworden ist, kehrt sie mittlerweile bei der Konkurrenz ein. Das kleine Hotel hat wirklich schon mal bessere Tage gesehen, aber für eine Renovierung fehlt einfach das Geld. Ino und Merle machen sich daher sofort auf die Suche nach dem verschwundenen Schmuckstück, denn vielleicht gibt es dafür ja einen Finderlohn. Die Zwei sind jedoch nicht die einzigen, die auf eine Belohnung aus sind, nahezu die ganze Insel ist in eine Art Goldsucher-Rausch verfallen. Davon lassen sich Ino und Merle aber nicht abschrecken. Eine abenteuerliche Schatzsuche beginnt, bei der die beiden Kinder nicht nur einem Komplott auf die Spur kommen.
Bei diesem Buch war sehr schnell klar, dass es bei mir Einzug halten muss. Das Cover hat mich direkt angelacht und die Geschichte klang genau nach meinem Geschmack. Ich liebe Detektivgeschichten und Inselromane! Ihr auch? Dann solltet ihr an Inos erstem Fall besser nicht vorbeigehen.
Johannes Herwig legt hier einen wunderbaren Kinderkrimi vor, der große Lust auf Mee(h)r macht. Mit einer ordentlichen Portion Küstenfeeling, sympathischen Charakteren und jeder Menge Spannung, Humor und Freundschaft ist dieser Reihenauftakt die ideale Ferienlektüre für kleine Spürnasen ab 9 Jahren, vermag aber auch ältere Leser*innen durchweg zu unterhalten. Von der ersten Seite an herrscht an das pure Urlaubsfeeling – am liebsten würde man es Ich-Erzähler Ino und seiner Mutter sofort gleichtun und im Hotel Küstenglück einchecken. Auch der Kriminalfall ist sehr gelungen, lädt zum Miträtseln ein und hält einige überraschende Momente bereit. Vor allem zum Ende hin wird es richtig aufregend, sodass man mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören mag. Es macht Spaß, Ino und Merle auf ihrer abenteuerlichen Spurensuche zu begleiten und gemeinsam mit ihnen die Insel zu erkunden. Die beiden sind ein tolles Team – clever, mutig und zusammen unschlagbar.
Die stimmungsvollen schwarz-weiß Illustrationen von Alexandra Langenbeck untermalen das Erzählte gekonnt und eine detailreiche Karte der Insel auf den Vorsatzpapieren rundet das Ganze perfekt ab.
Fazit: „Ein Fall für Ino – Der Inselschatz“ ist ein spannendes und unterhaltsames Ferienabenteuer vor sommerlicher Inselkulisse zum Mitfiebern und Mitraten. Die perfekte Urlaubslektüre für Kinder ab 9 Jahren, die Geheimnisse und Rätsel lieben und gerne starke Freundschaftsgeschichten lesen. Also ich bin begeistert und hoffe sehr, dass der zweite Band nicht lange auf sich warten lässt. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.
Vielen lieben Dank an den Magellan Verlag für das Rezensionsexemplar!




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