Montag, 21. September 2026

[Rezension] An das Monster unter meinem Bett von Patricia Forde und Sarah Warburton

Hardcover
Übersetzt von Myriam Alfano
Illustriert von Sarah Warburton
Ab 3 Jahren
32 Seiten
ISBN: 978-3-423-76605-0
Erschienen: 17.09.2026

Klappentext:

Es ist eine dunkle, stürmische Nacht und Sophie weiß, dass sich ein Monster unter ihrem Bett versteckt. Also beschließt sie, wie jedes vernünftige Kind, ihm einen Brief zu schreiben. Während das Mädchen und das Monster Briefe hin- und herschicken, verliert das Monster so langsam seinen Schrecken. Was, wenn es der Freund ist, nach dem Sophie die ganze Zeit gesucht hat?

Quelle: dtv

Rezension:

Habt ihr ein kleines Kind zu Hause, das der festen Überzeugung ist, dass unter seinem Bett ein Monster haust und deswegen nicht einschlafen kann? Dann solltet ihr unbedingt zu dem hier vorliegenden Bilderbuch greifen. Denn die Idee von dem Monster unterm Bett wird darin auf eine wunderbare Weise auf den Kopf gestellt.

Patricia Forde und Sarah Warburton präsentieren mit „An das Monster unter meinem Bett“ die perfekte Gute-Nacht-Lektüre für alle kleinen Monster-Fans und die, die es noch werden wollen. Viele kleinen Kinder haben Angst vor Monstern, die in ihren Schlafzimmern lauern und das Einschlafen abends schier unmöglich machen. Auch unsere pfiffige Protagonistin Sophie ist sich ganz sicher, dass sich unter ihrem Bett ein Monster versteckt. Denn sie kann es schnaufen hören. In einer finsteren, stürmischen Nacht beschließt sie kurzerhand, ihrem monströsen Zimmermitbewohner einem Brief zu schreiben, in dem sie ihm mit der Monsterpolizei droht. Doch anstatt das Weite zu suchen, schreibt ihr das Monster prompt zurück (und zwar auf (unbenutzten) Klopapier). Es klärt Sophie darüber auf, dass es gar nicht mehr unter ihrem Bett wohne, sondern dass inzwischen ein Gorilla bei mir eingezogen sei. Der Briefaustausch, der sich daraus entwickelt, liest sich einfach herrlich und überaus herzerwärmend und nimmt garantiert jedem Kind seine Furcht vor Monstern. Es zeigt sich nämlich sehr schnell, dass Sophies Monster ziemlich nett und freundlich ist und tolle Geschichten zu erzählen hat. Wie die, über die Pupipongos auf den Bäumen oder seinen Besuch bei Cousine Dragathe. 


Dieses Buch sprüht nur so vor Witz und Fantasie, vor allem die Pointe am Ende ist zum Schmunzeln schön und regt dazu an, die Erzählung weiterzuspinnen. Und wer weiß, vielleicht inspiriert die kleine Sophie ja so manches Kind dazu, später ebenfalls mal eine Brieffreundschaft zu beginnen? Richtige Briefe, so wie früher, als es noch keine WhatsApp und Co. gab.

Die bezaubernden Illustrationen von Sarah Warburton sind mal wieder ein besonderer Genuss: Lustig, bunt und voller liebevoller Details (ich liebe die Klopapier-Briefe vom Monster!). Mal ganzseitig, mal in mehreren kleinen Panels setzen Warburtons Bilder das Erzählte großartig in Szene, laden zum Verweilen und Entdecken ein und machen dieses Buch zu unheimlich spaßigen Erlebnis.

Fazit: „An das Monster unter meinem Bett“ ist eine witzige und warmherzige Geschichte über einen amüsanten Briefwechsel zwischen Mädchen und Monster und eine außergewöhnliche Freundschaft. Ein hinreißendes Bilderbuch ab 3 Jahren, das zum Schmunzeln und Weiterzählen einlädt und Kindern spielerisch ihre Angst vor Monstern nimmt. Ich bin begeistert von diesem süßen Bilderbuch, mein Herz hat es im Sturm erobert. Von mit gibt es 5 von 5 Sternen.




Vielen lieben Dank an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar!


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