Klappentext:
Quelle: Südpol Verlag
Rezension:
Als inoffizieller Monsterjäger und Portalwächter ist es Charly Hartnuss mittlerweile gewohnt, dass immer ausgerechnet dann Monster auftauchen, wenn man es gerade gar nicht gebrauchen kann. Eigentlich wollte er nur ganz entspannt mit Dalia ein Eis essen gehen, aber natürlich hat ein Monster beschlossen, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, um in die Eisdiele zu platzen. Ein Übler Rützenwatzler bricht durch die Schaufensterscheibe und sorgt für ein Heidenchaos. Es soll aber noch schlimmer kommen. Die Sphinx ist aus ihrer Versteinerung erwacht und hat es auf Charly abgesehen. Denn er nur besitzt die Magie, ein Portal in die Anderlande zu öffnen. Tut er es nicht, droht die Sphinx damit, ganz Dunkelnest zu vernichten. Zum Glück ist Charly nicht auf seine alleine gestellt, sondern hat neben seinen Freunden auch noch unerwartet neue Verbündete an seiner Seite.
Hierbei handelt es sich um den fünften und leider auch letzten Band der Reihe „Mein geheimes Leben als Monsterjäger“. Dank kleiner Rückblicke auf die vorangegangenen Ereignisse kann man dem Geschehen vermutlich auch ohne Vorkenntnisse folgen, allerdings macht es erheblich mehr Freude, wenn man mit dem ersten Teil startet.
Iris Genenz hat noch einmal alle Register gezogen und beschert uns zum Abschluss ein weiteres monstercooles Fantasyabenteuer, bei dem ordentliches Mitfiebern und lauter Lacher garantiert sind. Hauptprotagonist und Ich-Erzähler Charly stolpert natürlich auch dieses Mal (ziemlich unfreiwillig) von einer haarsträubenden Katastrophe in die nächste, was ziemlich unangenehm für ihn ist – aber ein großer Spaß für uns Leser*innen. ;D
Der Arme scheint peinliche und gefährliche Situationen regelrecht anzuziehen, doch er gibt dennoch nicht und wächst in jedem Band ein Stück mehr über sich hinaus. Charly ist und bleibt ein unheimlich sympathischer Typ, dessen locker-lässige und humorvolle Art man einfach feiern muss. Die weiteren Charaktere sind jedoch nicht minder toll gezeichnet und sorgen durchweg gute Stimmung. Viele alte Bekannte haben in diesem Band noch einmal ihren Auftritt wie Martin, Epona, Dalia und der Störenfried, dessen alternative Sprichwörter wieder einige breite Schmunzler bereithalten. Auch ein paar neue (Monster-)Gesichter sind mit von der Partie und man kann über den Einfallsreichtum der Autorin erneut nur staunen. Allein die Namen der Kreaturen, die sich sich ausgedacht hat, sind immer so herrlich kreativ wie der Zappelknurps oder der Üble Rützenwatzler.
Die lustigen schwarz-weiß Kapitelvignetten von Corinna Böckmann sind wieder das Sahnehäubchen obendrauf und das mehrseitige Beastbook im Anschluss, in dem man mehr über die im Text erwähnten Monster erfährt, rundet das Ganze perfekt ab.
Fazit: Iris Genenz hat uns hier ein monsterstarkes Finale gezaubert, mit dem sie ihre Monsterjäger-Reihe gelungen abschließt. Auch der fünfte Band ist ein actionreiches und witzig-schräges Fantasyabenteuer voller Spannung, Humor und Freundschaft. Ein großer Spaß für alle Monster-Fans ab 9 Jahren. Ich bin auch von diesem Band begeistert und freue mich schon sehr auf die nächsten Werke der Autorin. Und wer weiß, vielleicht wird es ja doch noch mit Charly und Co. weitergehen? Also mich würde es sehr freuen! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.
Vielen lieben Dank an den Südpol Verlag für das Rezensionsexemplar!

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