Klappentext:
Quelle: Karibu Verlag
Rezension:
Monsieur Mausebart ist ein weltberühmter französischer Meisterdetektiv und gerade in das Städtchen Bath gezogen. Bereits an seinem ersten Tag bekommt er es mit einem äußerst spannenden Fall zu tun: Der stadtbekannte Restaurantbesitzer Gustav Giftzahn ist spurlos verschwunden! Und es bleibt nicht bei dem einen Opfer. Monsieur Mausebart beginnt natürlich sofort mit dem Ermitteln, unterstützt von seinem neuen Gehilfen (und großen Fan) Mopsi Hakenschlag. Gemeinsam entdecken sie am Tatort erste Hinweise in Form von einer rätselhaften Nachricht in der Buchstabensuppe des Entführungsopfers. Als sie die Spur des Verbrechers verfolgen (unterstützt vom etwas verpeilten Polizeikommissar Pummler), zeigt sich sehr schnell, dass nicht alle in Bath dem Meisterdetektiv wohlgesonnen sind. Der Fall ist viel kniffliger und gefährlicher als gedacht. Ob Monsieur Mausebart und Mopsi ihn wohl lösen können?
Die englische Autorin und Illustratorin Charley Rabbit präsentiert hier einen mausestarken Comic-Roman, an dem nicht nur kleine Krimifans ihre helle Freude haben. Schon das Cover mit der Ausstanzung ist ein Hingucker und dahinter geht es ganz genauso weiter. Eine wunderbare Mischung aus Textpassagen und Comicsequenzen erwartet einen hier, begleitet von zahlreichen liebevollen Illustrationen, unterschiedlichen Schriftarten und witzigen Lautmalereien. Sehr cool ist auch die schwarz-gelbe Farbgebung, die für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt und einfach die perfekte Wahl ist. Denn welche Farbe könnte besser zu einem Mäusehelden passen als käsegelb? Man spürt einfach auf jeder Seite, wie viel Kreativität und Liebe zum Detail in diesem Buch stecken. Selbst der größte Lesemuffel wird hier seinen Spaß haben.
Auch inhaltlich begeistert dieser Reihenauftakt vom ersten Moment an. Mit einer ordentlichen Portion Witz und Charme erzählt Charley Rabbit diese spannende Detektivgeschichte, die mit lauter überraschenden Wendungen punkten kann und vor schrägen Gestalten nur so sprüht. Vieles ist sehr überzeichnet, das Ganze rutscht aber niemals ins Alberne ab. Für meinen Geschmack hätte es das ständige Gepupse zwar nicht gebraucht, aber bei Kindern kommt so etwas ja immer gut an. Junge Spurnasen werden es lieben, den cleveren und mutigen Meisterdetektiv Monsieur Mausebart bei seinen Ermittlungen zu begleiten und mit ihm mitzurätseln – langweilig wird es dabei zu keiner Zeit. Ganz nebenbei vermittelt die Geschichte auch noch ein paar schöne Botschaften über Selbstvertrauen, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Sie zeigt uns, wie wichtig es ist, niemals den Mut zu verlieren und dass es nichts Wertvolleres im Leben gibt als gute Freunde, die immer zu einem halten. Viel zu schnell ist man auch schon am Ende angelangt und würde sich am liebsten sofort ins nächste Abenteuer stürzen. Soweit ich weiß, gibt es bisher noch keinen zweiten Teil, ich hoffe aber sehr, dass sich das noch ändern wird.
Fazit: „Meisterdetektiv Mausebart – Wo ist Gustav Giftzahn?“ ist ein tierisch unterhaltsamer und originell gestalteter Mäusekrimi voller Humor, Spannung und Mitratespaß. Ein vielversprechender Auftakt für alle Detektivfans ab 8 Jahren, der Lust auf mehr macht. Herrlich schrullig und charmant. Ich habe mich beim Lesen bestens amüsiert und freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Von mir gibt es 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen.
Vielen lieben Dank an den Karibu Verlag für das Rezensionsexemplar!




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