Klappentext:
Quelle: Penguin Junior
Rezension:
Nano hat einfach den tollsten großen Bruder der Welt. Die beiden sind beste Freunde und können gemeinsam alles schaffen – sogar die Gedanken des anderen lesen! Sie haben sich ganz doll lieb – zumindest meistens. Denn manchmal ist Felix ziemlich genervt von seinem kleinen Bruder und möchte lieber alleine sein. Wie an dem Tag, als Nano mit ins Baumhaus will und plötzlich ein „Für Nanos verboten!“ - Schild an der Tür hängt. Mama meint, dass es völlig normal sei, dass Menschen auch mal Zeit für sich brauchen. Nano respektiert das. Wenn er nicht mit ins Baumhaus darf, baut er sich eben sein eigenes Haus. Zuerst scheint es auch zu klappen, doch als es heftig anfängt zu regnen und der Wind „Wuuuuuuusch!“ sein cooles Regenhaus davonweht, wird Nano sauer. Das ist alles nur wegen Felix. Weil er ihn ausschließt und ihm eben nicht geholfen hat. Enttäuscht verzieht er sich ins Haus und liegt unglücklich auf seinem Bett. Doch da taucht plötzlich Felix auf. Er hat eine Überraschung für seinen kleinen Bruder. Was das wohl sein kann?
Dem neuen Buch von Ben Mantle (übersetzt von Franziska Jaekel) habe ich voller Vorfreude entgegen geblickt und ich wurde nicht enttäuscht! Der britische Künstler präsentiert mit „Der allertollste Bruder der Welt“ ein herzallerliebstes Bilderbuch über kleine Streitereien und starke Geschwisterbindung. Hier werden sich garantiert viele mit Geschwistern wiederfinden können. Auch ich habe die Geschichte richtig gefühlt. Denn wie bei Nano und Felix, so wollte auch meine kleine Schwester früher immer mitspielen und ist mir manchmal ganz schön auf die Nerven gegangen. Jüngere Geschwister müssen meist noch lernen, dass sie nicht immer mitmachen können und dass das größere Kind auch mal seine Privatsphäre braucht. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht geliebt werden. Das besondere tiefe Band führt Geschwister immer wieder zusammen und ist nach einer Zankerei vielleicht sogar stärker als zuvor. Denn eine kleine Pause voneinander kann Kindern zeigen, wie viel sie einander wirklich bedeuten.
Ben Mantle behandelt dieses alltägliche und wichtige Thema auf eine wunderbar warme, augenzwinkernde und nachvollziehbare Weise. Wir erleben alles aus der Sicht von Nano, spüren dank der Bilder aber auch Felix’ Gefühle.
Die Illustrationen von Ben Mantle sind mal wieder ein besonderes Highlight. Farbenfroh, lustig und ausdrucksstark und voller liebevoller Details. Sie fangen die Emotionen perfekt ein und zaubern einem immerzu ein Lächeln ins Gesicht. Die vielen Comicelemente und Lautmalereien sind das Sahnehäubchen obendrauf und machen das Vorlesen zu einem herrlich spaßigem Erlebnis.
Vielen lieben Dank an den Penguin Junior Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!




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