Klappentext:
Quelle: Thienemann-Esslinger Verlag
Rezension:
An einem wunderschönen Regenbogen-Tag macht ein kleines Mädchen ein Picknick in ihrem Baumhaus. Da klopft es auf einmal an der Tür. Es ist ein echtes Einhorn! Mit Regenbogenmähne! Das Mädchen liebt Einhörner über alles. Sie möchte dem Einhorn unbedingt helfen – denn sie ist sich sicher, dass es sich verirrt hat. Bestimmt kommt es vom Tiermarkt, so wie ihr Goldfisch Geraldine. Doch in der Tierhandlung ist es viel zu eng für ein Einhorn. Wie wäre es vielleicht mit einem Bauernhof? Dort ist schließlich jede Menge Platz. Aber das Essen schmeckt dem Einhorn überhaupt nicht. Wie wäre es mit dem Rummelplatz? Oder einem märchenhaften Schloss? Doch egal, was die beiden ausprobieren, das richtige Zuhause für das Einhorn ist einfach nicht dabei. Denn dieses möchte eigentlich nur an einem Ort wohnen: Bei dem Mädchen, seiner neuen besten Freundin.
Nach „Drachenpost“, „Weihnachtspost“ und Monsterpost“ präsentiert Emma Yarlett mit „Einhornpost“ ein weiteres zuckersüßes Bilderbuch mit mehreren interaktiven Überraschungen zu Aufklappen. Schon das bonbonrosa, funkelnde Cover ist ein kleiner Augenschmaus und dahinter schaut es ganz genauso aus.
Auf ihre gewohnt humorvoll-charmante Weise erzählt Emma Yarlett von der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einem Mädchen und einem Einhorn. Gemeinsam mit der kleinen Ich-Erzählerin und ihrem neuen magischen Gefährten begibt man sich als Leser*in auf eine abenteuerliche Reise, besucht einen Bauernhof und Zirkus und sogar ein riesengroßes Märchenschloss. Kinder werden es lieben, durch dieses Buch zu blättern, besonders an den aufklappbaren Flyern und Briefen werden sie ihre helle Freude haben. Emma Yarlett weiß einfach, wie sie ihr Publikum einfängt, vor allem kleine Einhorn-Fans werden von diesem Buch begeistert sein. Viele Illustrationen sind ein herrlicher rot-pink-Traum, sämtliche Seiten sind unheimlich liebevoll und kunterbunt gestaltet. Es gibt hier einfach so viele lustige Details zu entdecken, sodass das Buch nie langweilig wird. Sehr gelungen sind aber auch die Wortspielereien, die beim Vorlesen und Zuhören gleichermaßen Spaß machen. An dieser Stelle ein großes Lob an Ebi Naumann, der den Text wunderbar ins Deutsche übersetzt hat.
Das Ende erwärmt einem so richtig das Herz und zeigt uns, was wahre Freundschaft ausmacht. Eins ist sicher: Nach dieser Lektüre wird sich garantiert jedes Kind ein eigenes Einhorn zum Freund wünschen.
Fazit: „Einhornpost“ ist eine witzige, liebenswerte und magische Freundschaftsgeschichte ab 4 Jahren mit absoluter Niedlichkeits- und Spaß-Garantie und fünf tollen interaktiven Überraschungen. Ein zauberhaftes Bilderbuch, das zum Entdecken und immer-wieder-Angucken einlädt. Perfekt für alle kleine Einhorn-Fans. Ich persönlich finde diesen Band ein klein wenig schwächer als die drei Vorgänger, bin aber dennoch begeistert und kann es nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.
Vielen lieben Dank an den Thienemann-Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar!




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Mit Absenden eines Kommentars erklärst Du Dich einverstanden, dass personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse, Standort des Logins etc.) eventuell abgespeichert und für Statistiken von Google weiterverarbeitet werden.
Beim Setzen eines Hakens für weitere Benachrichtigungen auf Folgekommentare erklärst Du Dich ebenfalls einverstanden, dass personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse, Standort des Logins etc.) abgespeichert werden.
Weitere Informationen findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google