Klappentext:
Quelle: Urachhaus Verlag
Rezension:
Es ist Mittsommerabend und Mumin, der Schnupferich und die kleine Mü pflücken im Wald Blumen. Plötzlich stehen sie vor einem langen, hohen Zaun, an dem eine Tafel hängt, auf der steht: DAS BETRETEN DER PARKANLAGEN IST STRENGSTENS VERBOTEN. GENEHMIGUNG ERFORDERLICH. Mumin möchte lieber umkehren, aber der Schnupferich und die kleine Mü hören nicht auf ihn. Als sie den Parkeingang finden, entdecken sie noch weitere Verbotsschilder. Im Park treffen sie auf mehrere Waldkinder, die unglücklich in einem Sandkasten hocken. Denn spielen und Spaß haben ist im Park verboten. Sie erzählen den drei Freunden von dem Park-Wächter, ein wütender Hermul, der Verbote für das Beste hält und sich jeden Tag neue Dinge ausdenkt, die man verbieten kann. So kann das nicht weitergehen, diesem Parkwächter muss mal eine Lektion erteilt werden, findet der Schnupferich. Um ihn zu erschrecken, säht er Hattifnatten-Samen. Diese kleinen weißen Wesen sind besonders elektrisch, wenn sie neugeboren sind. Der Plan funktioniert, allerdings kehrt der Park-Wächter kurz darauf zurück und sperrt Mumin, den Schnupferich und die kleine Mü in einen Käfig. Oje. Ob sie sich wohl aus ihrem Gefängnis befreien können? Werden sie den Park wieder zu einem glücklichen Ort machen?
Als absolute Mumin-Liebhaberin freue ich mich jedes Mal wie ein Schneekönig, wenn ein neues Buch aus dem Mumin-Universum erscheint. Bei dem hier vorliegenden Werk handelt es sich um eine Neuinterpretation einer Geschichte aus Tove Janssons „Die Mumins – Sturm im Mumintal“. Nachdem mich bereits die vorherigen Mumin-Bücher aus dem Urachhaus Verlag begeistern konnten, durfte dieser Band in meiner Sammlung natürlich nicht fehlen. Und ich wurde mal wieder nicht enttäuscht.
Dem schwedischen Autor*innen-Duo Cecilia Davidsson und Alex Haridi ist es einmal mehr gelungen, ein Abenteuer rund um die beliebten finnischen Trollwesen vereinfacht für jüngere Kinder nachzuerzählen, ohne dass der mumintypische Charme verloren geht. Ein großes Lob gebührt an dieser Stelle auch Brigitta Kicherer, Janssons angestammter Übersetzerin, die bei der Übersetzung mal wieder wunderbare Arbeit geleistet hat.
Maya Jönsson hat das Mumintal und seine einzigartigen Bewohner*innen ein weiteres Mal mit ihren atmosphärischen Illustrationen zum Leben erweckt. Mal großflächig und bunt, mal in kleinen skizzenhaften schwarz-weiß Zeichnungen, an der sich besonders Nostalgiker erfreuen, untermalen die Bilder das Erzählte ganz zauberhaft und laden zum Verweilen und Betrachten ein.
Fazit: „Die Mumins und der verbotene Park“ ist ein weiteres unterhaltsames Abenteuer aus dem Mumintal nach einer Erzählung von Tove Jansson. Eine zeitlos schöne Vorlesegeschichte ab 4 Jahren, die mit ihren charmanten Charakteren und wundervollen Illustrationen Jung und Alt gleichermaßen verzaubert. Für mich persönlich ist es nicht der stärkste Mumin-Band, begeistert bin ich aber dennoch. Ob Fans oder die, die es noch werden wollen – ich kann das Buch wärmstens empfehlen. Von mir gibt es 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen.
Vielen lieben Dank an den Urachhaus Verlag für das Rezensionsexemplar!




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