Donnerstag, 14. Dezember 2017

[Blogger-Adventskalender] 14. Türchen - Interview mit Patricia Schröder





Herzlichen Willkommen zum 14. Türchen unseres Blogger-Adventskalenders! Hinter diesem verbirgt sich etwas ganz besonders Feines für euch: Ein weihnachtliches Interview mit der lieben Patricia Schröder. 


Ich lese ihre Bücher total gerne und freue mich auch schon sehr auf ihre neuen Werke, die nächstes Jahr erscheinen werden und von denen sie uns in diesem Interview auch schon ein bisschen erzählt. Und natürlich erfahrt ihr hier auch, wie Patricia Schröder Weihnachten feiert und was für ein Weihnachtstyp sie eigentlich ist. Ich wünsche euch gar viel Spaß beim Lesen!

Was bringt dich richtig schön in Weihnachtsstimmung?

Das ist speziell in diesem Jahr gar nicht so einfach, weil mein Alltag gerade ziemlich vollgepackt und oftmals sogar richtig hektisch ist. Ich versuche aber, Auszeiten fest einzuplanen und sie auch einzuhalten. Dann zünde ich Kerzen und Teelichter an, koche mir eine Zimtschokolade mit viel Sahne oder einen Glühwein, packe Geschenke ein, bastele Karten oder probiere ein neues Plätzchenrezept aus. Das bringt mich ganz wunderbar in Weihnachtsstimmung und ich fange an, mich wie ein kleines Kind auf die Zeit zu freuen, in der ich ein paar Tage einfach nur mit meiner Familie zusammen bin. Wenn dann auch noch Schnee fällt, ist es perfekt.

Schmückst du dein Haus zur Weihnachtszeit?

Auf jeden Fall! Meistens fange ich Anfang Dezember damit an und werde dann kurz vor Heiligabend fertig ;). Das ist so, weil ich immer mal schnell zwischendurch ein bisschen mache (und außerdem auch ständig neue Ideen habe). Meistens bleibt die Hälfte der Lichterketten und des Weihnachtschmucks tagelang irgendwo liegen, z.B. weil ich einfach nicht den richtigen Platz finde, gerade nicht die Muße habe, einen Faden zu suchen, um ein Glitzerpompom aufzuhängen oder das Räuchermännchen noch einen Arm angeklebt haben muss. Außerdem dekoriere ich auch ständig etwas um. Und so kommt es, dass es bei uns daheim in der Vorweihnachtszeit immer besonders chaotisch ist. Wenn man allerdings an unserem Haus vorbeigeht und in die erleuchteten Zimmer schaut (was man kann, weil wir im Erdgeschoss keine Gardinen und auch keine Vorhänge haben), sieht es trotzdem immer sehr heimelig und gemütlich aus.

Hattest du als Kind jedes Jahr einen Adventskalender? Wenn ja, was war das für einer? Hast du vielleicht auch heute noch einen?

Soweit ich mich erinnern kann, hatten mein Bruder und ich immer einen Adventskalender. Anfangs waren es diese einfachen Pappkalender, die diese kleinen Bildchen hinter den Türen haben (die mit viel Glitzer liebe ich auch heute noch, aber ich gönne mir nicht jedes Jahr einen! Dieses Jahr hatte ich das Glück, dass mir ein Verlag eine Adventskalnder-Postkarte geschicht hat :)). Später waren es dann Schokoladenkalender. Für meine Kinder habe ich die Kalender selbst gebastelt und sie haben jeden Tag eine kleine Überraschung darin gefunden. Manchmal etwas Süßes, manchmal auch ein Pixibuch oder eine andere Kleinigkeit. Ich glaube, so wird es heute in vielen Familien gemacht.


Welchen Geruch verbindest du spontan mit Weihnachten?

Den Duft von Zimt! Und Kardamom – Ich liebe Kardamom *-*


Hast du als Kind an den Weihnachtsmann geglaubt? Wenn ja, wie lange?

Aber hallo! Und zwar ziemlich lange. Ich habe sogar noch an ihn geglaubt, als ich eigentlich längst wusste, dass es ihn nicht gibt. Einfach, weil ich es so schön fand. In der vierten Klasse habe ich dann schließlich klein beigegeben und meine Eltern und Großeltern als Wünscheerfüller akzeptiert;)

Wie feierst du Weihnachten? Im kleinen Kreis oder hast du an Heiligabend und den Feiertagen Full-House?

Im kleinen Kreis. Mit Mann, Kindern und den Schwiegereltern, die übrigens gleich nebenan wohnen. Das hat bei uns schon Tradition. Zweimal hatten wir einen etwas größeren Kreis, nachdem Freunde von uns gestorben waren. Da haben wir dann jeweils deren engsten Familienkreis dazu geholt. Das war sehr speziell. Traurig und wunderschön zugleich. Und der eigentliche Sinn von Weihnachten, nämlich dass man füreinander da ist. Wir machen an den Feiertagen übrigens auch keine Verwandtschaftsbesuche (ohnehin wohnen alle ziemlich weit weg), sondern bleiben ganz gechilled unter uns.

Gibt es einen bestimmten Weihnachtsfilm, den du dir jedes Jahr an Weihnachten anschaust?

Nein. Weihnachten und Fernsehen gucken, das passt für uns nicht so richtig zusammen. Klar haben meine Kinder, als sie noch klein waren, vor der Bescherung „Wir warten aufs Christkind“ oder andere Kindersendungen geschaut. Und auch heute geht der Kasten abends für einen besonderen Film schon mal an. Allerdings nie an Heiligabend. Meistens verbringen wir die Tage mit plauschen, Gesellschaftsspielen, einander vorlesen, spazierengehen, also einfach die Ruhe genießen … und die Zeit, die man ja sonst so selten füreinander hat.

Hast du bestimmte Weihnachts-Traditionen wie zum Beispiel ein bestimmtes Essen an Heiligabend?

Seit einigen Jahren gibt es bei uns immer Raclette. Das ist – neben den Geschenken – allerdings die einzige Tradition. Mal haben wir einen Baum, mal nicht. Wir hören keine Weihnachtslieder, sondern Jazz, Salsa oder Hiphop oder auch schon mal Metal (wenn meine Tochter es schafft, rechtzeitig ihre Playlist zu starten ;)). Wir sagen keine Gedichte auf, gehen nicht in die Kirche und wir singen auch nicht, sondern sind einfach nur zusammen. So finden wir es am schönsten.

Hast du in der Weihnachtszeit eigentlich den Kopf frei fürs Schreiben? Bist du während dieser Zeit vielleicht sogar besonders produktiv?

Nee, Weihnachten und zwischen den Jahren ist bei mir immer Schreibpause. Da bleibt jedes Mal ein bisschen die Zeit stillstehen, und das genieße ich sehr.

Erscheint eigentlich demnächst etwas Neues von dir? Wenn ja, darfst du das schon verraten?

Oh ja! Gleich zu Beginn des nächsten Jahres, nämlich im Januar, startet eine neue Reihe für Mädchen ab 8 Jahren. Sie heißt „Plötzlich Pony“ und handelt davon, dass die beste Freundin der Hauptperson Pia sich unter bestimmten Umständen in ein Pony verwandelt. Die Reihe läuft im Genre „Comicroman“, ist extrem schräg und witzig und ganz bestimmt können auch Jungs ihren Spaß daran haben. Die Reihe wird von der bisher noch unbekannten, aber wie ich finde einmalig grandiosen Zeichnerin und Handlettering-Künstlerin Sabine Rothmund illustriert. Der erste Band trägt den passenden Untertitel „Eine Freundin zum Pferdestehlen.“
Mitte Februar wird es dann richtig spannend, denn dann erscheint mit „Fanatisch“ mein dritter großer Jugendthriller bei Coppenrath. Darin gerät die 17-jährige Iranerin Nara in die Fänge einer Gruppe religiöser Fanatiker und muss um ihr Leben und das ihrer Familie fürchten. Für mich einmal ein etwas anderer Blick auf ein aktuelles und sehr brisantes Thema. In gewisser Weise gesellschaftspolitisch, vor allem aber sehr persönlich und hoch emotional.
„Plötzlich Pony“ wird übrigens auch bei Coppenrath herausgegeben, und ich bin total glücklich darüber, dass der Verlag diese beiden grundverschiedenen Projekte von mir veröffentlicht, und mir so die Chance gibt, mich gleichzeit
i
g von völlig unterschiedlichen Seiten zu zeigen.

Du backst ja sehr gerne. Welche Weihnachtsleckereien backst du am liebsten?

Ich glaube, du verwechselst mich mit Opa Pistorix aus „Die Doppelkekse“ ;). Okay, ich backe gern, aber überhaupt nicht oft. Drei bis vier Kuchen oder Torten im Jahr. In der Adventszeit probiere ich aber fast immer etwas Neues aus. Plätzchen oder lieber noch andere Leckereien. Naschis, Pralinen, eine besondere Marmelade, einen speziellen Likör oder einen aufwändigen Nachtisch (den gibt es bei uns sonst nämlich auch eher selten.)


Liebe Patricia,
ganz lieben Dank für dieses tolle Interview! Du hast meine Fragen so schön beantwortet, mir hat es richtig viel Spaß gemacht, deine Antworten zu lesen und ich bin mir sehr sicher, dass ich da nicht die Einzige bin. :D
Sorry, das mit dem Backen. Da hatte ich wohl etwas falsch in Erinnerung gehabt. Oder vermutlich zu viel in den Doppelkeksen gelesen, grins.
Auf deine neuen Bücher bin ich ja schon so gespannt! Ganz besonders auf deinen neuen Jugendthriller, der hört sich mega spannend an! Aber auch „Plötzlich Pony“ klingt klasse und total süß!

Liebe Grüße
Corinna


Morgen wird sich das nächste Türchen bei der lieben Daniela von Buchvogel öffnen. Ich bin dann am 20. Dezember wieder an der Reihe. :-)

Mittwoch, 13. Dezember 2017

[Rezension] Die 3 1/2 Musketiere mit dem goldenen L von Leuw von Katzenstein


Hardcover
Mit farbigen Illustrationen von Tim Köhler
240 Seiten
ISBN: 978-3-96177-000-7
Erschienen: 04. August 2017


Klappentext:

Niemand ist so mutig und stark wie Pozzo, Azzo, Tiramisu und der kleine Champignon! Darum verleiht ihnen König Loisel das goldene »L« und ernennt sie zu seinen MuskeLtieren. Die Freunde erhalten einen sehr wichtigen Auftrag: Sie sollen Prinzessin Rosabella zum König bringen, damit die beiden heiraten können. Doch der hinterhältige Kardinal Rischelraschel schmiedet ein geheimes Komplott. Und das ist nicht die einzige Gefahr, die unterwegs auf die dreieinhalb MuskeLtiere wartet ... 
 
Quelle: Woow Books 

Dienstag, 12. Dezember 2017

[Rezension] Die wirkliche Wahrheit von Dan Gemeinhart


Hardcover
256 Seiten
ISBN: 978-3-551-56015-5
Ab 12 Jahren
Erschienen: 02.10.2015

Klappentext:

Mark ist ein ganz normaler Junge. Eigentlich. Er hat einen Hund namens Beau und eine beste Freundin namens Jessie. Er fotografiert gerne und träumt davon eines Tages einen Berg zu besteigen.
Aber in einer Hinsicht ist er anders. Mark ist krank. Krankenhaus krank. So krank, dass er vielleicht nicht wieder gesund wird.
Mark haut ab – Beau immer an seiner Seite. Im Gepäck seine Kamera, sein Notizbuch und einen Plan, wie der den Gipfel von Mount Rainier erreichen kann. Und wenn es das Letzte ist, was er tut.
Eine Geschichte über einen Jungen, der einen Berg besteigt und über ein Mädchen, das zurückbleibt. Eine Geschichte über große Fragen und kleine Augenblicke. Und über stillen Mut, Entschlossenheit und den treusten Hund der Welt.

Sonntag, 10. Dezember 2017

[Rezension] Winger von Andrew Smith


Hardcover
464 Seiten
ISBN: 978-3-551-56027-8
Ab 14 Jahren
Erschienen: 29.09.2016

Klappentext:
*** Sex und Liebe ***
Wenn man Ryan Dean West heißt, Klassenbester und dazu noch zwei Jahre jünger als alle anderen ist, wird einem der Kopf manchmal ins Klo gehängt. Aber Ryan Dean hat größere Sorgen: Wie soll er verhindern, dass sein neuer Zimmergenosse im Internat ihn nachts erwürgt? Noch wichtiger: Wie soll er Annie, die er wahnsinnig liebt, davon überzeugen, dass er nicht zu jung für sie ist? Ohne seinen Freund Joey aus dem Rugby-Team wäre dieses Schuljahr die Hölle. Dass Joey schwul ist, ist Ryan Dean völlig egal. Schließlich liebt er Joey. Auf total unschwule Art, versteht sich. Dann passiert das Undenkbare. Und Ryan Dean West begreift, was wirklich wichtig ist.

Samstag, 9. Dezember 2017

[Blogger-Adventskalender] 9. Türchen






Herzlich Willkommen zum 9. Türchen unseres Adventskalenders! Letzte Woche habe ich euch schöne Weihnachtsbücher für Kinder vorgestellt; heute zeige ich euch tolle Hörbücher und Hörspiele, die mir persönlich richtig gut gefallen!
Sehr ans Herz legen kann ich euch die Hörspiele von Titania Medien! Ich bin der totale Fan dieses Labels und liebe ganz besonders die Hörspiel-Reihe „Anne auf Green Gables“. Ich stelle euch hier nun zwei Weihnachtshörspiele dieses Labels vor. Richtig klasse ist „Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge“. Meiner Meinung nach eine der besten Hörspielumsetzungen von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte.
Drei Hörbücher, die ich euch hier zeige, habe ich erst vor kurzem rezensiert. Wenn ihr öfter auf meinem Blog vorbeischaut, dann werden euch diese vermutlich sehr bekannt vorkommen. ;-) Ganz besonders empfehlen kann ich euch „Der Weihnachtosaurus“! Ich liebe dieses wundervolle Hörbuch. Die Story ist super niedlich und Simon Jäger liest mal wieder grandios!
Auch die beiden Hörbücher von Matt Haig sind erstklassig und werden großartig von Rufus Beck gelesen.
„Kommt er bald?“ habe ich als Kind total gerne mit meinen beiden Schwestern zusammen gehört. Diese süße Weihnachtsgeschichte ist sehr witzig; wir drei hatten damals einen riesigen Spaß beim Zuhören! :D
Ach, ich kann euch einfach alle hier aufgeführten Hörbücher und Hörspiele wärmstens empfehlen! Ich liebe sie alle!

So, ich wünsche euch nun ganz viel Spaß beim Stöbern! :-)

Fröhliche Weihnachten, Mr. Scrooge! von Charles Dickens
Der berühmte Weihnachtsklassiker von Charles Dickens in einer Star-besetzten Hörspiel-Version für Jung und Alt.
1843 am Heiligen Abend im viktorianischen London
Für den grimmigen Geldverleiher Ebenezer Scrooge ist Weihnachten nicht mehr als verabscheuungswürdiger „Humbug“! Erst die Besuche seines verstorbenen Teilhabers Jacob Marley, sowie der Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht bewirken eine Wandlung. Scrooge beginnt, den wahren Sinn des Weihnachtsfestes zu erkennen ...













Nussknacker & Mausekönig von E.T.A. Hoffmann
Marie Stahlbaum hat eine rege Phantasie. Alles, was ihr begegnet, birgt für sie ein Geheimnis. Beim Rest ihrer Familie stößt sie damit auf größtes Unverständnis. Einzig der etwas wunderliche Onkel Drosselmeier scheint sein Patenkind zu verstehen. Zu Weihnachten schenkt er Marie einen Nussknacker. Postwendend gerät das junge Mädchen des Nachts in ein phantastisches Abenteuer, denn der Mausekönig und seine hinterlistige Mutter Frau Mauserinks haben mit eben jenem Nussknacker noch eine Rechnung offen…



Der Weihnachtosaurus von Tom Fletcher, gelesen von Simon Jäger
William liebt Weihnachten über alles. Doch seinen größten Wunsch kann niemand erfüllen: einen echten Dinosaurier. Da hat er die Rechnung aber ohne die Wichtel am Nordpol gemacht, die tief im Eis ein geheimnisvolles Ei entdecken. Der Weihnachtsmann persönlich brütet es aus. Zur Verblüffung aller schlüpft ein kleiner Dino: der Weihnachtosaurus! Als er und William sich in der Weihnachtsnacht begegnen, erleben sie nicht nur ein fantastisches, zum Brüllen komisches Abenteuer, sondern auch, was es heißt, seinem Herzen zu folgen – selbst wenn man dabei im Rollstuhl sitzt.

 Ein Junge namens Weihnacht von Matt Haig, gelesen von Rufus Beck
Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Kind war? Der kleine Nikolas wächst in großer Armut bei seinem Vater im Norden Finnlands auf. Er sammelt Beeren, spielt mit seiner Rübenpuppe und glaubt an das Gute in der Welt. Doch als der Vater ihn in die Obhut einer bösartigen alten Tante gibt, um das sagenhafte Elfenreich zu suchen, beginnt für ihn eine schwere Zeit. Nikolas beschließt, dem Vater zu folgen, und findet bald eine rote Mütze im Schnee, die er fortan nicht mehr absetzen wird. Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte, bevölkert von Elfen, Trollen und Rentieren, die uns davon erzählt, wie der Weihnachtsmann zum Weihnachtsmann wurde.


Das Mädchen, das Weihnachten rettete von Matt Haig, gelesen von Rufus Beck
Die achtjährige Amelia hat viele sehnliche Wünsche an den Weihnachtsmann. Doch der hat gerade alle Hände voll zu tun. Eine finstere Trollverschwörung bedroht das Wichtelreich, Rentiere fallen vom Himmel und aufgeregte Elfen künden davon, dass der Weihnachtszauber immer schwächer wird. Wenn das so weitergeht, droht Weihnachten auszufallen! Doch Amelia ist kein gewöhnliches Mädchen. Und der Weihnachtsmann findet bald heraus, dass das Fest der Liebe nur mit der Hilfe dieses besonderen Waisenmädchens gerettet werden kann.



Hinter verzauberten Fenstern von Cornelia Funke, gelesen von Eva Mattes
Julia ärgert sich! Warum hat ihr blöder kleiner Bruder Olli den schönen Schokoladenadventskalender bekommen und sie nur ein doofes Kalenderhaus aus Papier? Doch als sie das erste Fenster öffnet, traut sie ihren Augen nicht. Das Haus ist bewohnt und die Menschen, die darin leben, kann sie besuchen. Damit beginnt ein ganz ungewöhnliches Abenteuer …

 Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, gelesen von Felix von Manteuffel
Der alte Scrooge ist ein unverbesserlicher Geizhals und Miesmacher. Weihnachten ist ihm ein Ärgernis, weil er seinem Schreiber einen freien Tag gewähren muss und fremde Menschen ihn um Almosen anbetteln. Doch am Abend erhält er Besuch, der sein Leben für immer verändern wird. Erst erscheint sein verstorbener Partner Marley, dann die drei Geister der Weihnacht. Sie machen ihm deutlich, wie wenig er bislang aus seinem Leben gemacht hat …
Ungekürzte Lesung mit viel Musik.



Kommt er bald? von Bjarne Reuter, gelesen von Boris Aljinovic
Es ist der 1. Dezember und über Nacht ist alle Welt in Weihnachtsstimmung - nur Wilhelm Mortensen nicht. Er hasst Weihnachten. Beim Anblick von Tannengirlanden wird ihm schlecht und die Dekoration in seinem Zimmer dient ihm lediglich als Ziel beim Gummiflitschen. Entsprechend genervt reagiert er auf den Brief, den sein kleiner Bruder Hugo ihm unter die Nase hält. Ein geheimnisvoller St. N. will sich mit Hugo treffen. Kann das wirklich Sankt Nikolaus sein, wie Hugo felsenfest glaubt? Wilhelm ist mehr als skeptisch. Doch da immer neue Briefe an den ungewöhnlichsten Orten auftauchen, bleibt ihm nichts anderes übrig, als der Sache auf den Grund zu gehen.

Weihnachten steht vor der Tür von Monika Feth, gelesen von Boris Aljnovic
Weihnachten? Wer ist das?
Weihnachten steht vor der Tür, sagen sie. Doch als der Hauskater nachschaut, sieht er niemanden. Wer ist dieser Weihnachten, von dem alle reden und den alle außer ihm zu kennen scheinen? Was will er hier – und wo bleibt er nur? Immerhin betreibt die Familie einen Riesenaufwand für ihn. Es wird gebastelt, gesungen, eingekauft und heimlichgetan. Jede Menge köstlicher Kekse werden gehortet und weggeschlossen. Alles für Weihnachten! Der Kater wird immer aufgeregter. Tag und Nacht lauert er dem seltsamen Besucher auf, um ihn bloß nicht zu verpassen.
Ein warmherzige, lustige Weihnachtswartegeschichte für die ganze Familie!

Die Schule der Weihnachtsmänner von Karlheinz Koinegg
Wo der Weihnachtsklaus haust
Die Schule der Weihnachtsmänner ist keine gewöhnliche Schule: Hier wird die Weihnachtsmann-Elite ausgebildet – schneidig, schnurrbärtig und schneetauglich. Wer keinen lockigen Bart hat, nicht perfekt "Ho ho ho" ruft oder kleiner ist als ein Sack voller Geschenke, hat dort nichts verloren.
Wieso aber ausgerechnet der winzige Waisenknabe Maurelio Porcellani, genannt Mücke, in diese winterliche Welt auf dem Nebelberg gerät, das ist das erste Wunder der Geschichte. Folgt man nun dem Weg in den geheimnisvollen Wald, kann man nicht nur erfahren, was eine Wette mit Weihnachten zu tun hat, sondern noch so manch weiteres Wunder erleben ...
Hörspielautor Karlheinz Koinegg beweist mit dieser perfekt inszenierten Weihnachtsgeschichte einmal mehr sein großes Gespür für höchsten Hörgenuss. Erfrischend unkonventionell erzählt er von der Absurdität eines kommerziellen, hohlen Festes – aber auch von Sankt Nikolaus und dem Kern des wahren Weihnachten.

Das Geheimnis der Weihnachtswichtel von Sven Nordqvist, gelesen von Josef Tratnik
Weihnachten ist für die Menschen und für die Wichtel das schönste Fest! Besonders der Wichtelvater ist schon voller Vorfreude, denn jedes Jahr am Heiligabend stellen ihm die Menschen eine Schale mit dem berühmten Weihnachtsbrei hin. Damit danken sie ihm für all die Dienste, die er ihnen im Laufe des Jahres erwiesen hat. Aber diesmal werden die Menschen den Wichtel vergessen, das kann die Wichtelmutter voraussehen. Und wenn das geschieht, wird der Wichtelvater sehr zornig werden. Also schmiedet sie einen Plan, um heimlich an den Weihnachtsbrei heranzukommen …
Eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte von Sven Nordqvist, dem Erfinder von Pettersson und Findus. 


Morgen geht es bei der lieben Daniela von Buchvogel weiter. Mein nächstes Türchen wird sich beim 14. Dezember für euch öffnen. :-) 








Freitag, 8. Dezember 2017

[Rezension] Feo und die Wölfe von Katherine Rundell

Hardcover
240 Seiten
ISBN: 978-3-551-55686-8
Ab 11 Jahren
Erschienen: 29.09.2017

Klappentext:

Feo und ihre Mutter leben in einer kleinen Hütte im Wald. Sie wildern Wölfe aus, die einst als Glücksbringer an die St. Petersburger Oberschicht verkauft worden waren, aber jetzt zu groß und wild geworden sind. Nun auf einmal sollen die Wölfe nicht bloß ausgewildert, sondern getötet werden. Doch Feos Mutter weigert sich und wird von General Rakow gefangen genommen. Feo kann in letzter Sekunde entkommen. Gemeinsam mit drei Wölfen, einem Wolfsjungen und einer bunt zusammengewürfelten Kindertruppe macht sie sich auf den Weg, um ihre Mutter zu retten und dem General die Stirn zu bieten.

Quelle: Carlsen Verlag

Rezension:


In das Cover dieses Buches hatte ich mich sofort verliebt. Nicht nur die Farben hatten es mir angetan (ich liebe die Farbe Blau!), auch der Wolf und der Kreis aus Ästen gefiel mir auf Anhieb. Als ich mir dann den Klappentext durchgelesen hatte, stand für mich fest: „Feo und die Wölfe“ musste ich unbedingt lesen!

In Russland, fernab der Zivilisation, leben Feo und ihre Mutter in einer kleinen Hütte mitten im Wald. Dort kümmern sie sich um die Wölfe, die einst von reichen Russen als Haustier gehalten wurden, nun aber zu groß geworden sind und ausgewildert werden müssen. Dies ist die Aufgabe von Feo und ihrer Mutter und beide lieben sie diese Tätigkeit. Doch mit der soll es nun vorbei sein, denn der Zar hat veranlasst, dass die Wölfe nicht länger ausgewildert, sondern getötet werden sollen. Feos Mutter aber weigert sich und wird daraufhin von dem fiesen General Rakow gefangen genommen. Feo gelingt die Flucht und zusammen mit ihren drei geliebten Wölfen begibt sich das Mädchen auf die gefährliche Reise nach Sankt Petersburg, um ihre Mutter aus dem Gefängnis zu befreien.

„Feo und die Wölfe“ eignet sich perfekt für die dunkle Jahreszeit, wenn es draußen kalt ist und vielleicht sogar etwas Schnee liegt. Das Buch erzählt ein richtig schönes Wintermärchen und entführt einen ins eisige und verschneite Russland.

Unsere Protagonistin ist das Mädchen Feo, welche für ihre zwölf Jahre schon erstaunlich reif und selbstbewusst ist. Auch besitzt sie eine ungemeine Willensstärke und einen großen Mut. Diese Charaktereigenschaften braucht sie auch, denn auf ihrer Reise nach Sankt Petersburg, wo ihre Mutter gefangen gehalten wird, muss sie so einige Hürden überwinden und so mancher Gefahr ins Auge sehen.

Bevor es allerdings zu dieser abenteuerlichen Reise kommt, lernen wir Feo, ihre Mutter und die Wölfe genauer kennen.
Mir ist der Einstieg in das Buch wunderbar gelungen. Der leichte und märchenhafte Schreibstil konnte mich sofort in seinen Bann ziehen und ganz besonders angetan war ich von dem einzigartigen Setting! Die wilde Natur Russlands im Winter, mit allem was dazu gehört: Wälder, Schnee, Eis, Kälte und eben auch die Wölfe. Um diese kümmern sich Feo und ihre Mutter, die in einer einsam gelegenen Hütte im Wald leben. Die Aufgabe der beiden ist es, die Wölfe, die einst den reichen Russen als Schoßtiere dienten und nun zu groß geworden sind, wieder auszuwildern. Feo ist also von klein auf mit Wölfen um sich groß geworden und hatte nur sehr wenig Kontakt zu anderen Menschen. Ihre Freunde sind daher die Wölfe und als ihre Mutter von dem fiesen General Rakow verhaftet wird, macht sie sich das Mädchen mit ihren drei Wölfen Graupelz, Weißpelz und Schwarzpelz sofort auf den Weg nach Sankt Petersburg, um ihre Mutter zu befreien.
Allerdings sind die vier nicht alleine unterwegs. Auch eine Kindertruppe aus einem kleinen Dorf wird Feo bei ihrem Abenteuer eine große Hilfe sein.

Katherine Rundell ist mit „Feo und die Wölfe“ ein zauberhaftes Jugendbuch gelungen, welches einen mit seiner wundervollen Atmosphäre und der spannenden Handlung bis zur letzten Seite in Atem hält. Da ich sehr gerne Märchen lese und man dieses Buch als ein großartiges russisches Wintermärchen bezeichnen könnte, konnte mich dieser Roman komplett überzeugen und hat mir herrlich schöne Lesestunden beschert.

Die Story ist spannend, sehr berührend und stellenweise auch traurig, denn Feo muss auf der Suche nach ihrer Mutter so einige Verluste in Kauf nehmen. Allerdings gibt es auch viele positive Momente, die mich, wie auch die traurigen, sehr bewegt haben.
„Feo und die Wölfe“ ist definitiv nicht nur ein Buch für Kinder und Jugendliche. Ich kann auch Erwachsenen diesen märchenhaften Abenteuerroman sehr ans Herz legen!


Fazit: Spannend, berührend und märchenhaft schön! Mit diesem Buch taucht man in das winterliche Russland ein, erlebt mit einer mutigen Heldin und ihren Wölfen ein spannendes Abenteuer und wird von einer einzigartigen Winteratmosphäre verzaubert. Dieses Buch eignet sich perfekt für die kalte Jahreszeit und ich kann es absolut empfehlen! Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!






Donnerstag, 7. Dezember 2017

[Rezension] Schläfst du? von Dorothée de Monfreid


Pappbilderbuch
Ab 2 Jahren
24 Seiten
ISBN: 978-3-95640-138-1
Erschienen: 01.10.2017

Klappentext:

Es ist nacht und alle schlafen tief und fest. Alle bis auf Nono. Der Ärmste kriegt kein Auge zu, weil Popow so laut schnarcht. Er weckt Micha, damit der ihm etwas vorliest. Jetzt wird auch Zaza wach und möchte nicht mehr in ihrem Bett schlafen. Ob Pedro mit ihr tauscht? Nur wenn Nono ihm ein Kuscheltier borgt. Kaki hat Durst und Omar vertritt sich ein bisschen die Beine. Oje, wird heute Nacht noch irgendwer Schlaf finden?



Mittwoch, 6. Dezember 2017

[Kinderbuchblogger-Adventskalender] 6. Türchen: Wer hat den Lebkuchen stibitzt? von Maria Stalder


Gebundene Ausgabe
Ab 4 Jahren
32 Seiten
ISBN: 978-3-7152-0734-6
Erschienen: 8. September 2017


Klappentext:

Ein wunderbarer Geruch steigt dem Fuchs in die Nase. Es sind die Lebkuchen, die Arne auf dem Fensterbrett auskühlen lässt. Arne lebt im Waldhaus, er hilft dem Nikolaus. Aber … schwupp und weg ist ein Lebkuchen! Der Fuchs genießt den ungewöhnlichen Bissen. Er schmeckt nach Wald und Honig, nach Holz, Zimt und Glück. Doch dann hört der Fuchs, was Arne und der Nikolaus reden. Wer genau bekommt jetzt keinen Lebkuchen?

Verlegen schleicht der Fuchs hinter Arne her. Nur von weitem beobachtet er, wie Arne den anderen Tieren Futter bringt. Und erst am nächsten Morgen findet er eine Möglichkeit, sich zu entschuldigen: Er legt sich auf Arnes Füße und wärmt sie.

Quelle: Atlantis Verlag

Montag, 4. Dezember 2017

[Rezension] Milchmädchen von G.R.Gemin



Hardcover
272 Seiten
ISBN: 978-3-551-56026-1
Ab 12 Jahren
Erschienen: 18.03.2016

Klappentext:

Zwölf Kühe mitten in einem schäbigen walisischen Wohngebiet verstecken? Das bleibt doch niemals unbemerkt! Aber Gemmas Leben ist sowieso total durcheinander – ihr Vater ist im Knast, die Mutter abgekämpft und der kleine Bruder nervt einfach nur. Und wie sie sich mit der komischen, starken Außenseiterin Kate angefreundet hat, weiß sie eigentlich selbst nicht. Aber Kate braucht Gemmas Hilfe, damit ihre Kühe nicht verkauft werden müssen.
Gemmas Nachbarn kümmern sich normalerweise nicht so um andere Leute – geschweige denn um Tiere. Doch nun stehen dicke, muhende, Gras fressende Kühe in ihren Gärten. Und setzen einiges in Bewegung!

Samstag, 2. Dezember 2017

[Blogger-Adventskalender] 2. Türchen



Ich möchte euch heute ein paar schöne Weihnachtsbücher für Kinder vorstellen, die mir persönlich total gut gefallen. Einige werdet ihr bestimmt kennen, wie zum Beispiel das Peterson und Findus Buch. Vielleicht entdeckt ihr hier aber auch ein neues Weihnachtsbuch, welches euch anspricht und welches ja eventuell auch ein Weihnachtsgeschenk werden könnte. Einige der Bücher kann man sogar als Adventskalender nutzen, da sie 24. Kapitel besitzen und man somit jeden Tag eines lesen kann. So zum Beispiel das wundervolle und sehr unterhaltsame Buch von Kai Pannen „Du spinnst wohl!“, welches übrigens auch ganz toll vom headroom Verlag als Hörspiel umgesetzt wurde!
Auch Schnüpperle hat 24 Kapitel. Das Buch hat meine Mutter mir und meinen Schwestern früher jedes Jahr in der Weihnachtszeit vorgelesen. Ich verbinde mit diesem Buch sehr schöne Kindheitserinnerungen und kann es euch daher ganz besonders ans Herz legen. Mittlerweile gibt es sogar eine erweiterte Ausgabe, die 31 Kapitel besitzt, sodass man bis Silvester lesen kann. Ich habe mir diese Ausgabe bisher noch nicht gekauft, werde es aber auf jeden Fall noch tun!

So, und nun wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Stöbern! :D

Dreizehn wilde Weihnachtskerle von Barbara van Speulhof

Eine Weihnachtsgeschichte in 24 Kapiteln, in der es drunter und drüber geht, über die man lachen kann und mit der die unendlich lange Zeit bis Heiligabend im Nu verfliegt!
Dreizehn wilde Weihnachtskerle aus Island wollen den Geschwistern Smilla und Snorre ihren größten Wunsch erfüllen und einen echten Weihnachtsbaum besorgen. Knut, der kleinste der Kerle, weiß sogar, wie das Land heißt, aus dem alle Weihnachtsbäume herkommen: Hamburg. Schleunigst machen sie sich auf den Weg. Aber so einfach ist es gar nicht, sich in der Fremde zurechtzufinden und keinen Unfug anzustellen! Denn sie können nichts dafür, dass Langfinger öfters etwas mitgehen lässt, Kuki jede Keksdose plündert und vor Pottpitt kein einziger Kochtopf sicher ist, um nur ein paar Charaktereigenschaften der Weihnachtskerle zu erwähnen. Zum Glück freunden sich die dreizehn mit den Menschenkindern Malte und Antonia an. Die beiden helfen den Kerlen, sich in Hamburg zurechtzufinden. Aber ob sie es auch schaffen werden, rechtzeitig einen Weihnachtsbaum zu organisieren?
Mit vielen stimmungsvollen farbigen Bildern von Susanne Göhlich


Zwei Weihnachtsdetektive auf Geschenkspur von Sanne Boll, Lisa Hänsch

Lauras und Bennis Weihnachtsgeschenke sind verschwunden! Eben lagen sie noch gut versteckt unter dem Heuhaufen in der Scheune (nur gaaanz zufällig haben sie die dort gefunden – Schwörwort!), doch jetzt ist nicht einmal mehr der kleinste Geschenkbandzipfel zu sehen. Wer könnte hinter so einem hundsgemeinen Diebstahl stecken? Vielleicht war es der freche Hofkobold, von dem Opa ihnen erzählt? Oder der finstere Karl vom Nachbarhof? Oder doch das Christkind, als Strafe, weil sie zu neugierig waren? Laura und Benni werden es schon herausbekommen und ihre Geschenke wiederfinden. Das wäre ja gelacht!


Morgen, Findus, wird‘s was geben von Sven Nordqvist

Man soll nie zu viel versprechen. Sonst geht es einem am Ende wie dem alten Pettersson. Seit der seinem Kater nämlich vom Weihnachtsmann erzählt hat, hat Findus nur noch einen Wunsch: dass der Weihnachtsmann auch zu ihm kommt. Klar, dass Pettersson ihn nicht enttäuschen möchte. Im Tischlerschuppen geht es denn auch hoch her in den nächsten Tagen. Da wird gezeichnet und gesägt, gehämmert und gebohrt. Dass trotzdem alles ganz anders kommt, als Pettersson geplant hat, kann nur daran liegen, dass manchmal Dinge geschehen, die man einfach nicht erklären kann...
Eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung mit mehr als hundert farbigen Bildern vom alten Pettersson, vom Kater Findus und vom Weihnachtsmann.


Schnüpperle – 24 Geschichten zur Weihnachtszeit von Barbara Bartos-Höppner

Schnüpperle hat's gut. Der fünfjährige liebenswerte Bengel wächst in einer glücklichen Familie auf, mit Vater und Mutter, der älteren Schwester Annerose, der resoluten Oma und dem Hund Purzel. Und immer wieder gibt's die tollsten Sachen zu erleben: beim großen Ponyfest, während der Ferien in Italien und sogar in der Schule...
Schnüpperle kann es kaum erwarten bis zum Weihnachtsfest. Und damit ihm die Zeit nicht zu lang wird hat ihm die Mutter einen Adventskalender besonderer Art gebastelt. Mit einer Geschichte für jeden Dezembertag bis zum heiligen Abend lässt sich die Spannung aushalten : beim großen Ponyfest, während der Ferien in Italien und sogar in der Schule...


Du spinnst wohl! von Kai Pannen

Eines schönen Dezembermorgens geht der grummeligen Spinne Karl-Heinz die Fliege Bisy ins Netz: ein vorzüglicher Festtagsbraten, der, nach Spinnenart zum Paket verschnürt, bis Heiligabend im Netz baumeln soll. Bisy bleiben 24 Tage, um Karl-Heinz von seinen Festtagsplänen abzubringen. 24 Tage, um der Spinne so richtig auf die Nerven zu gehen. Und auf einmal stellt sich die Frage, wer hier eigentlich Opfer und wer Täter ist.






Hotel Wunderbar von Jutta Nymphius

Mika möchte, dass Weihnachten wieder so wird wie früher. Als das Hotel seiner Eltern noch voller Gäste war und es dort fröhlich zuging. Aber seit seine Mama nicht mehr da ist, hockt Papa nur noch in seinem Büro herum. Es kommt sehr selten vor, dass die beiden gemeinsam etwas unternehmen. Als Mika eines Tages den Obdachlosen Teddy und seinen kleinen Hund Silvester kennenlernt, schließt er die beiden gleich ins Herz. Sie suchen in dem kalten Winter noch ein warmes Plätzchen für die Nacht. Klar, dass Mika den Obdachlosen in das Hotel einlädt. Dort stehen noch genug Zimmer leer. Eine mutige Entscheidung, die alles verändern wird! Denn Abend für Abend bringt Teddy weitere Freunde und «Notfall-Besucher« mit. Und während die Hotelzimmer immer voller werden, muss Mika die neuen Gäste vor seinem Vater geheim halten. So anstrengend hat Mika sich das Leben als kleiner Hotelier nicht vorgestellt!