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Dienstag, 19. Mai 2020

[Rezension] Save the Date: Eine Hochzeit, die Liebe und andere Katastrophen von Morgan Matson

Taschenbuch
Ab 14 Jahren
576 Seiten
ISBN: 978-3-570-31302-2
Erschienen: 13.04.2020

Klappentext:
Charlies große Schwester heiratet. Charlie kann es kaum erwarten, dass alle ihre Geschwister noch einmal wie früher unter einem Dach versammelt sind, bevor die Eltern das Haus verkaufen. Noch ein unbeschwertes, fröhliches letztes Wochenende mit der Familie! Die Entscheidung für ein College, das Wiedersehen mit ihrem Kindheitsschwarm Jesse Foster – das alles kann warten. Jetzt zählt für Charlie nur, dass das Wochenende perfekt wird. Doch das Wochenende steuert eher auf ein vollkommenes Desaster zu …

Quelle: cbj Verlag

Montag, 27. April 2020

[Rezension] Die Julibraut von Monika Feth

Klappenbroschur
Ab 14 Jahren
512 Seiten
ISBN: 978-3-570-30958-2
Erschienen: 09.03.2020

Klappentext:
Vor drei Jahren verliebte sich Jette in den Erdbeerpflücker Georg Taban. Fast hätte er sie damals umgebracht, wie ihre Freundin Caro. Stattdessen sitzt Georg im Gefängnis – für immer aus ihrem Leben verbannt, meint Jette. Doch Georg hat noch nicht abgeschlossen mit ihr. Als Jette sonderbare Botschaften erhält und ihre besten Freunde Merle und Mike in Unfälle verwickelt werden, begreift sie, dass ihre Geschichte mit Georg noch lange nicht vorbei ist. Als sie sich an die Polizei wendet, nimmt der neue Kommissar ihre Befürchtungen nicht ernst. Doch Jette weiß, die Bedrohung ist real …

Quelle: cbt Verlag

Mittwoch, 21. August 2019

[Rezension] Mega Awkward - Voll peinlich, aber gut drauf von Beth Garrod

Taschenbuch
Ab 12 Jahren
432 Seiten
ISBN: 978-3-570-31252-0
Erschienen: 08.07.2019

Klappentext:
Die 15-jährige Bella ist die Größte – wenn es darum geht, ihr Leben zu versemmeln. Prädestiniert durch ein Mundwerk, das ihrem Hirn nicht gehorcht, und die Fähigkeit, sich binnen Sekunden vor jedem Typen bis auf die Knochen zu blamieren. Doch als sie Zac kennenlernt, steht für Bella fest, er MUSS sie zum Schulball begleiten. Dem entgegen steht allerdings ein Geheimnis, das so mega awkward ist, dass Bella bei ihrem Hirn am liebsten auf »delete« drücken würde. Was kann da also noch schiefgehen? Oh, ja, genau: absolut alles!

Quelle: cbt Verlag

Sonntag, 20. Januar 2019

[Rezension] RIVERDALE - Der Tag davor von Micol Ostow

Taschenbuch
Ab 14 Jahren
352 Seiten
ISBN: 978-3-570-31295-7
Erschienen: 14.01.2019

Klappentext:
Die Legende nimmt ihren Anfang: Archie, Jughead, Betty und Veronica verraten ihre tiefsten Geheimnisse…
Willkommen in Riverdale – einer Bilderbuchstadt, hinter deren Fassade dunkle Geheimnisse schlummern… Hast du dich je gefragt, was für ein Leben Veronica in New York geführt hat, bevor sie nach Riverdale kam? Warum Jughead und Archie eigentlich zerstritten waren? Und wie lange Betty wirklich schon in Archie verliebt ist? Deine vier Lieblings-Charaktere verraten in dieser Vorgeschichte ihre Geheimnisse und erzählen in ihren eigenen Worten, was passiert ist, bevor RIVERDALE seinen Anfang nahm…

Quelle: cbj Verlag

Dienstag, 4. September 2018

[Rezension] You make my heart race von Miranda Kenneally

Taschenbuch
Ab 13 Jahren
400 Seiten
ISBN: 978-3-570-31075-5
Erschienen: 13.08.2018

Klappentext:
Wäre ihr Exfreund Kyle noch am Leben, wenn sie nicht mit ihm Schluss gemacht hätte? Von Schuldgefühlen getrieben, bereitet sich Annie auf den Marathon vor, den eigentlich er laufen wollte. Das Training ist hart und wird nur durch Annies attraktiven und draufgängerischen Laufpartner Jeremiah versüßt. Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist nicht zu leugnen, doch Jeremiahs dunkle Vergangenheit scheint ihn immer wieder einzuholen und Annies Herz ist noch immer gebrochen ...

Quelle: cbt Verlag

Donnerstag, 12. Juli 2018

[Rezension] Ich und die Heartbreakers - Make my heart sing von Ali Novak

Ab 14 Jahren
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-570-31221-6
Erschienen: 11.06.2018

Klappentext:
Büffeln, Sparen, und dann aufs College – so lautet Felicitys Plan. So, wie ihre ehrgeizige Mutter es von ihr erwartet, seit Fels Schwester Rose vor Jahren spurlos verschwunden ist. Doch als Felicity auf einem Maskenball den heißen Alec kennen lernt, der sich als Mitglied der legendären Heartbreakers entpuppt, erscheint vieles in neuem Licht. Auch was damals zwischen ihrer Mutter und Rose wirklich geschah. Zusammen mit Alec begibt sich Felicity auf einen aufregenden Roadtrip, um endlich Rose zu finden.

Quelle: cbt Verlag

Sonntag, 24. Juni 2018

[Rezension] Remember the Fun von Beck Nicholas

Ab 14 Jahren
Taschenbuch, Broschur
368 Seiten
ISBN: 978-3-570-31186-8
Erschienen: 11.06.2018

Klappentext:
Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ...

Quelle: cbt Verlag

Montag, 21. Mai 2018

[Rezension] Und wenn es kein Morgen gibt von Jennifer L. Armentrout

Ab 14 Jahren
Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-570-31166-0
Erschienen: 14.05.2018


Klappentext:

Lena liebt Sebastian aus ganzem Herzen. Aber liebt Sebastian sie zurück? Die beiden sind zwar beste Freunde, doch mehr wird daraus nicht werden, glaubt Lena. Als sie Sebastian endlich die Wahrheit gesteht, schlägt das Schicksal zu: Von einem Moment auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Lena muss jetzt kämpfen – gegen die Schuld und für die Liebe mit Sebastian …



Quelle: cbt Verlag

Dienstag, 15. Mai 2018

[Rezension] Ein Sommer mit Alejandro von Jody Gehrman

Ab 14 Jahren
Taschenbuch
ISBN: 978-3-570-31201-8
Erschienen: 14.05.2018

Klappentext:
Dakota wollte gerade zu ihrem Freund ziehen, als sie erfährt, dass er sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat. Spontan schreibt sie sich ihren Kummer von der Seele, steckt den Zettel in eine Flasche und schleudert sie ins Meer. Antwort kommt von einem Alejandro aus Barcelona, der sie genau zu verstehen scheint. Sie ahnt nicht, dass in Wirklichkeit Jack dahintersteckt, der süße Junge, den sie im Café getroffen hat. Und der weiß nicht, wie er ihr je beibringen soll, dass er sie angelogen hat.


Quelle: cbt Verlag

Sonntag, 15. April 2018

[Rezension] Ein Sommer auf gut Glück von Morgan Matson

Ab 12 Jahren 
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-570-40357-0 
Erschienen: 10.04.2018 

Klappentext:

Die Sommerferien stehen vor der Tür und Andie hat alles geplant: einen Sommerkurs an einer renommierten Uni als perfekte Vorbereitung auf das Medizinstudium. Kein Problem – mit ihren guten Noten und einem bekannten Politiker als Vater. Doch als ein Skandal ihren Vater zum Rücktritt zwingt und der „befreundete“ Rektor der Eliteuni seine Empfehlung zurückzieht, steht Andie zum ersten Mal in ihrem Leben ohne Plan da. So beginnt ein Sommer, in dem sie Dinge tut, die sie nie zuvor getan hat: Sie führt Hunde aus, verbringt Zeit mit ihrem Vater – und lässt den süßen Clark weiter in ihr Herz, als sie vorhatte. Aber kann das länger halten als einen Sommer?

Quelle: cbt Verlag

Montag, 19. März 2018

[Rezension] Mein Sommer auf dem Mond von Adriana Popescu

Ab 14 Jahren
Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-570-31198-1
Erschienen: 12.03.2018

Klappentext:
Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin – alles nur Fassade ...
… und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...

Quelle: cbt Verlag 

Freitag, 22. Dezember 2017

[Rezension] THE AMATEURS - Wenn drei sich streiten (Bd. 2) von Sara Shepard

Ab 14 Jahren
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-570-31131-8
Erschienen: 11.12.2017

Klappentext:
Aerin, Seneca und Maddox stehen immer noch unter Schock: Ausgerechnet Brett ist der Mörder von Aerins Schwester Helen. Brett, dem sie vertraut haben. Der ihre Geheimnisse kennt. Der sie auf die Spur von anderen Fällen gesetzt hat. Kann es sein, dass Brett auch etwas mit dem Tod von Senecas Mutter zu tun hatte? Mit dem Mord an Maddox‘ Freundin? Und wer ist »Brett« überhaupt? Fieberhaft versuchen die drei Freunde, seine wahre Identität zu entlarven, sein nächstes Opfer zu erahnen und weitere Morde zu verhindern. Doch Brett ist ihnen immer einen Schritt voraus…

Quelle: cbt Verlag

Rezension:

Auf diese schöne Fortsetzung hatte ich mich riesig gefreut! Mich konnten bisher alle Reihen von Sara Shepard hellauf begeistern und auch der Auftakt ihrer „The Amateurs“-Reihe hat mir richtig gut gefallen. Da der erste Band mit einen gekonnten Cliffhanger endet, konnte ich es kaum noch abwarten, endlich zu erfahren, wie es weitergeht!

Aerin, Seneca, Maddox und dessen Schwester Madison können es immer noch nicht so richtig fassen, dass wirklich Brett der Mörder von Aerins Schwester ist. Brett, der doch so sympathisch gewirkt hat und dem sie komplett vertraut haben. Ob er wohl auch hinter den ganzen anderen Morden steckt? Haben die vier es hier vielleicht mit einem Serienkiller zu tun? Eins steht jedenfalls fest, Brett ist extrem gefährlich. Die Freunde wollen unbedingt verhindern, dass es zu weiteren Morden kommt und versuchen Bretts wahre Identität herauszufinden. Denn diese kennen sie nicht, sie können noch nicht einmal mehr genau sagen, wie Brett überhaupt aussieht. Dass dieser aber sehr gerissen ist und ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint, müssen die vier Freunde sehr bald feststellen.

Mit dem zweiten Band ihrer The Amateurs-Reihe ist der Autorin eine richtig gute Fortsetzung gelungen! Wer die Bücher von Sara Shepard kennt, der weiß, dass sie eine Meisterin darin ist, Geschichte voller überraschender Wendungen, Intrigen und Geheimnissen zu schreiben. The Amateurs ist in meinen Augen zwar ihre schwächste Reihe, ich kann sie aber dennoch sehr empfehlen. Für Sara Shepard Fans ist sie auf jeden Fall ein absolutes Muss!

Nun aber zum Buch: Ich rate hier dringend, zuerst den ersten Band zu lesen, ehe man mit dem zweiten Teil startet. Man spoilert sich sonst sehr und zudem ist das Wissen aus dem ersten Band meiner Meinung nach auch notwendig, um in der Fortsetzung alles verstehen zu können.

Ich habe wieder wunderbar in die Story hineingefunden. Das Buch schließt relativ nah am Ende des ersten Bandes an und beginnt schon direkt am Anfang sehr spannend.
Besonders gut gefallen hat mir, dass die Erzählperspektiven wieder ständig wechseln. Immer aus der dritten Person erfahren wir abwechselnd die Handlung aus der Sicht von Aerin, Seneca, Maddox und Brett. Da Brett der Bösewicht ist, lernen wir also auch ihn und seine Gedanke besser kennen, was unheimlich interessant ist. Obwohl wir also, dank dieser Kapitel, immer wieder kleine Hinweise bekommen, bleibt das Buch durchgehend spannend. Sara Shepard hat schon ein Händchen dafür, uns Leser zu verwirren und bis zum Schluss im Dunklen tappen zu lassen.

Ein wenig ähneln sich ihre Bücher ja schon, aber in meinen Augen verlieren sie dennoch nie ihren Reiz und sind allesamt mehr als lesenswert!
Auch dieses Buch nimmt sie uns mit auf eine mitreißende Ermittlungsjagd. Wie unsere vier Freunde wissen zwar auch wir, dass Brett der Mörder ist, aber da dieser sich versteckt hält und niemand weiß, wer genau Brett eigentlich ist, bleibt die Story immerzu spannend und lädt zum Miträtseln und Mitfiebern ein.
Ich muss allerdings sagen, dass andere Werke von Sara Shepard ein wenig spannender sind. Ich hatte mir bereits im ersten Amateurs Band etwas mehr Spannung gewünscht, was sich in diesem Teil leider nicht geändert hat. Aber trotz kleiner Schwächen hat mir das Buch sehr gut gefallen und mir schöne Lesestunden beschert.

Wie Band 1, so endet auch „Wenn drei sich streiten“ mit einem fiesen Cliffhanger. Wir können also davon ausgehen, dass es noch einen weiteren Teil geben wird. Angekündigt ist noch nichts, ich hoffe einfach mal, dass die Reihe weiter fortgesetzt wird.

Fazit: Spannend, fesselnd und eben typisch Sara Shepard. The Amateurs ist für mich zwar die schwächste Reihe der Autorin – sie ist aber dennoch sehr empfehlenswert und für alle Sara Shepard Fans ein großes Muss! „The Amateurs – Wenn drei sich streiten“ ist eine gelungene Fortsetzung und ich vergebe 4, 5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen!



Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbt Verlag, die mir dieses schöne Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!

Sonntag, 26. November 2017

[Rezension] Und ich hab dich doch vermisst von Rachel Harris

Ab 14 Jahren
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-570-31159-2
Erschienen: 13.11.2017

Klappentext:

Justin Carter hat ein Geheimnis. Er ist gar nicht der große Player, für den er sich ausgibt. Nicht wirklich. Denn eigentlich wollte er immer nur eine: seine große Liebe Peyton. Blöd nur, dass er ihr vor drei Jahren das Herz gebrochen hat. Wegen eines Schulprojekts müssen die beiden wieder mehr Zeit miteinander verbringen. Und während Justin alles versucht, um Peyton zurückzugewinnen, versucht Peyton alles, um ihn und auch sich selbst davon zu überzeugen, dass sie längst über ihn hinweg ist. Was natürlich eine fette Lüge ist ...

Quelle: cbt Verlag

Rezension:

Von Rachel Harris kannte ich bereits ihr Buch „Und er steht doch auf dich“, welches ich für zwischendurch ganz nett fand, mich aber leider nicht komplett begeistern konnte. Auf ihren neuen Roman war ich dennoch schon recht gespannt gewesen. Das Cover gefiel mir auf Anhieb und auch der Klappentext konnte meine Neugier auf das Buch sofort wecken. Auch wenn meine Erwartungen nicht allzu groß waren, wollte „Und ich hab dich doch vermisst“ unbedingt lesen!

Vor drei Jahren waren sie ein Paar: Justin Carter, der große Player des Baseball-Teams und ein ziemlicher Aufreißer, und Peyton, die bisher zu Hause unterrichtet wurde und sich erst jetzt, mit 15, dem Schulalltagswahnsinn an der Highschool stellt. Dann aber bricht Justin seiner Liebe Peyton das Herz und es herrscht Funkstille zwischen den beiden. Und das bis zur Abschlussklasse. Wegen eines Schulprojekts werden die beiden schließlich dazu gezwungen, wieder mehr Zeit miteinander zu verbringen. Justin sieht nun endlich seine Chance gekommen, seinen großen Fehler von damals wieder gut zu machen. Die ganzen drei Jahre hat er nicht aufgehört, Peyton zu lieben. Auch Peytons Gefühle für Justin sind nicht abgekühlt, allerdings hat sie ihm bis heute nicht verziehen und so versucht sie alles, um Justin und auch sich selbst davon zu überzeugen, dass sie längst über ihn hinweg ist.

Rachel Harris erstes Werk „Und er steht doch auf mich“ hatte mich letztes Jahr recht gut unterhalten, wobei es sich um kein Buch handelte, welches ich unbedingt behalten musste. Meine Erwartungen an ihr neues Buch waren daher auch gar nicht so hoch. Ich hatte erneut mit einer netten Geschichte für zwischendurch gerechnet, wurde dann aber sehr positiv überrascht.

Wir bekommen es hier natürlich mit so einigen Klischees zu tun, die bei einer schönen Highschoolgeschichte für Teenies auch gar nicht fehlen dürfen. Die Story ist aber auch sehr tiefgründig und bewegend, sodass mir Rachel Harris neues Werk wirklich deutlich besser gefallen hat als das davor, welches ich als recht oberflächlich in Erinnerung habe.

Die Liebesgeschichte zwischen Justin und Peyton steht hier natürlich im Vordergrund. Allerdings werden auch ernstere Themen angesprochen. Peyton zum Beispiel leidet an der Nervenkrankheit GBS. Durch diese musste sie lange Zeit auf das Reiten verzichten und auch normal zur Schule gehen war für sie erst nicht möglich. Peyton aber hat nie den Mut verloren und dafür gekämpft, einen normales Leben wie jeder Teenager in ihrem Alter führen zu können.
Justin wiederum ist nicht der Macho, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Er ist zu Hause völlig ohne Liebe aufgewachsen und hat das idyllische Familienleben, welches man aus Filmen kennt, bisher immer für Lügenmärchen gehalten.
Dann aber lernt er Peyton und ihre Familie kennen und sieht, was ihm die ganzen Jahre seines Lebens über gefehlt hat.

Mir haben beide, Justin und Peyton, vom ersten Moment an unheimlich gut gefallen. Da wir die Geschichte aus den Sichten beider erfahren, lernen wir auch beide mit ihren Gefühlen und Gedanken richtig gut kennen.
Was das besondere an dieser Liebesstory ist, ist, dass wir diese nicht nur aus verschiedenen Perspektiven, sondern auch zu unterschiedlichen Zeiten erzählt bekommen. So wechselt die Handlung immer zwischen der Gegenwart, also der 12. Klasse, und der 9. Klasse, in welcher sich Justin und Peyton kennengelernt haben.

Diese Wechsel werden an den Kapitelanfängen immer gezeichnet, sodass man auch nicht durcheinander kommt. Normalerweise verwirren mich solche Zeitsprünge in Büchern zuerst immer etwas, aber hier war das an keiner Stelle der Fall.
Das Lesen ist hier wirklich super abwechslungsreich, da nicht nur die Charaktere, sondern auch die Zeiten wechseln.

Was mir persönlich auch noch sehr gut gefallen hat, sind die Schauplätze, an denen alles spielt. Ganz besonders begeistert war ich von Peytons Zuhause. Diese lebt auf einer Ranch und die Autorin beschreibt diese richtig klasse! Ich lese total gerne Pferdegeschichten, am liebsten welche, die auf amerikanische Ranches spielen. Da Peytons große Leidenschaft das Reiten, genauer gesagt das Tonnenreiten ist, befinden sich in diesem Buch recht viele Pferdeszenen, was mich sehr gefreut hat.

Aber keine Angst an alle, die nichts mit Pferdegeschichten anfangen können. Diese Szenen halten sich noch in Grenzen, schließlich handelt es sich hier ja um einen Liebesroman.
Die Liebesstory war in meinen Augen eigentlich erstaunlich kitschfrei und sehr berührend. Und da wir erst relativ am Ende des Buches erfahren, wieso sich Justin und Peyton nun eigentlich in der 9. Klasse getrennt haben, wird auch ein gekonnter Spannungsbogen von der Autorin aufgebaut, sodass man am liebsten gar nicht mehr aufhören möchte mit dem Lesen.

Da auch der Schreibstil wunderbar flüssig und sehr humorvoll ist, flogen die Seiten bei mir nur so dahin.
Und ich hab dich doch vermisst“ ist ein sehr schöner und absolut zu empfehlender Liebesroman, der meine Erwartungen bei weitem übertroffen hat und der, im Gegensatz zu Rachel Harris Roman davor, mehr ist, als nur ein nettes Buch für zwischendurch. Hier wurde eine tolle Idee in meinen Augen klasse umgesetzt. Ich hatte jede Menge Spaß beim Lesen und freue mich schon sehr auf weitere Werke der Autorin.

Fazit: Ein wundervolles und richtig schönes Jugendbuch, welches ich absolut empfehlen kann! Die Autorin erzählt hier eine Liebesgeschichte auf eine ganz besondere Weise, die das Lesen herrlich abwechslungsreich macht und mir sehr gut gefallen hat. Mir hat das Buch tolle Lesestunden beschert und ich vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!



Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbt Verlag, die mir dieses schöne Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!

Donnerstag, 19. Oktober 2017

[Rezension] Fayra - Das Herz der Phönixtochter von Nina Blazon

Ab 10 Jahren
Gebundene Ausgabe
Mit Illustrationen von Gerda Raidt
ISBN: 978-3-570-16493-8
Erschienen: 09.10.2017


Klappentext:

Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …

Quelle: cbt Verlag

Rezension:


Als ich entdeckt hatte, dass es ein neues Buch von Nina Blazon gibt, war meine Neugier sofort geweckt. Ich lese ihre Bücher unheimlich gerne, ganz egal für welches Alter. „Fayra“ ist ein Fantasybuch für Kinder ab 10 Jahren. Wer mich kennt und meine Rezensionen verfolgt, der wird wissen, dass ich Kinderbücher über alles liebe. Und die von meinen Lieblingsautoren natürlich ganz besonders. Nina Blazon zählt eindeutig dazu, daher war „Fayra“ ein absolutes Muss für mich!

Anna-Fee ist vor Kurzem mit ihren Eltern in ein altes Herrenhaus gezogen. Während ihre Mutter ganz begeistert von ihrer neuen Wohnung ist, ist die 12-jährige Fee alles andere als glücklich. Sie fühlt sich in dem großem Anwesen überhaupt nicht wohl und vermisst ihr altes Zuhause. Nachts wird sie regelmäßig von Albträumen geplagt und als sie während einer stürmischen Gewitternacht aus einem unruhigen Schlaf hochschreckt, glaubt sie im Park eine seltsame Gestalt zu sehen. Am nächsten Tag gehen sie und ihre beste Freundin Nelly der Sache auf den Grund und stoßen auf das rätselhafte Mädchen Fayra. Diese benimmt sich anfangs mehr als sonderbar und macht Fee und Nelly weiß, dass sie sich an nichts erinnern könnte. Schließlich vertraut sie sich den beiden Freundinnen aber doch an. Fayra ist eine Phönixtochter und wurde aus ihrer Welt hierher gelockt. Durch ihre Abstammung besitzt Fayra große magische Kräfte, die sehr begehrt sind, sodass Jagd auf sie gemacht wird. Fee und Nelly sind sofort bereit, dem Mädchen zu helfen. Die Zeit drängt auch, denn in der Menschenwelt schwinden die Kräfte der Phönixtochter und wenn sie nicht schleunigst in ihre Heimat zurückkehrt, wird sie sterben. Auf der Suche nach dem Portal, dem magischen Feuertor, geraten die Mädchen in große Gefahr und müssen ein Hindernis nach dem anderen überwinden…

Sieht das Cover dieses Buch nicht wunderschön aus? Bei mir jedenfalls war es hier große Coverliebe auf den ersten Blick.
Auch von der Geschichte bin ich hellauf begeistert. Ich war schon nach den ersten Seiten ganz gebannt von der Handlung und wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die gut 460 Seiten waren dann auch im Nu gelesen. Der Schreibstil von Nina Blazon ist einfach wundervoll. Herrlich locker-leicht und flüssig. Besonders gut gefallen hat mir, wie sie alles beschreibt. Dies tut sie sehr detailliert, sodass man sich von allem ein ganz genaues Bild machen kann.

Von dem Schauplatz, dem alten Herrenhaus, war ich sofort ganz fasziniert. Es wird so schön düster und geheimnisvoll beschrieben. Pures Gänsehaut-Feeling, sag ich euch! Besonders die Erkundungstouren von Fee und Nelly in diesem eindrucksvollen Anwesen haben mir lauter angenehme Rückenschauer beschert.

Die Protagonistin in „Fayra“ ist die 12-järhige Anna-Fee, kurz Fee. Fee habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Anfangs wirkt sie noch recht unsicher und schreckhaft, wird im Verlaufe des Buches aber immer mutiger und gewinnt an Selbstbewusstsein. Mit Fee ist Nina Blazon wirklich eine tolle Buchheldin gelungen, bei der man gar nicht anders kann, als sie sofort gern zu haben. 
Fees Freundin Nelly hat mein Herz mit ihrer herrlich aufbrausenden Art ebenfalls in Rekordzeit erobert. Nelly würde ich sogar als meinen Lieblingscharakter in diesem Buch bezeichnen. Sie ist so schön tough und selbstbewusst.

Die Freundschaft von Fee und Nelly steht in dem Buch sehr im Vordergrund, was ich richtig schön fand. Ohne ihre Freundin hätte sich Fee vermutlich auch nicht getraut, alleine im Park herumzustreifen und nach der geheimnisvollen Gestalt zu suchen, die sie in der Gewitternacht zu sehen geglaubt hat.

Während ihres Streifzugs stoßen die beiden Freundinnen auf dieses sonderbare Mädchen Fayra. Diese benimmt sich nicht nur höchst merkwürdig, sie sieht durch ihre ungewöhnlichen Haare auch sehr sonderbar aus. Mit Fayra ist Nina Blazon ebenfalls ein ganz besonderer Charaktere gelungen. Generell muss ich sagen, dass die Charaktere hier erstklassig ausgearbeitet wurden und einfach perfekt zu dieser wunderschönen Fantasygeschichte passen.

Neben menschlichen Figuren treffen wir auch auf viele magische Wesen. Von denen hegen leider nicht alle friedliche Absichten, sodass für die Mädchen ein spannendes, und auch ein sehr gefährliches, Abenteuer beginnt.

Das Buch wird an keiner Stelle langweilig und hält den Leser bis zum Schluss in Atem. Mir gefällt an Nina Blazons Büchern ja immer besonders gut, dass sie Realität und Fantasy stets sehr gekonnt miteinander vermischt. Eigentlich bin ich zurzeit kein großer Fantasy-Leser, aber Nina Blazon gelingt es immer wieder, mich mit ihren Büchern und deren magischen Welten zu begeistern.

Fayra“ ist ein Buch für Kinder ab 10 Jahren, was man beim Lesen auch merkt. So ist der Schreibstil zwar recht malerisch und manche Szenen haben sich für mein Empfinden auch etwas zu sehr in die Länge gezogen – dennoch ist die Altersangabe angemessen und geübtere Leser werden hier keine Probleme mit dem Selberlesen haben.
In meinen Augen ist das Buch aber auch für deutlich ältere Leser absolut lesenswert. Zumindest ich habe den Schreibstil als nicht zu kindlich empfunden und mich bestens unterhalten gefühlt.

Mit „Fayra“ ist Nina Blazon ein ganz besonderes Buch gelungen, welches sehr atmosphärisch und abenteuerlich ist. Ein nettes Extra befindet sich zudem noch vorne und hinten im Buch: hierbei handelt es sich um eine Karte, die das Herrenhaus und das umliegende Gelände zeigt. Zur Orientierung habe ich diese als sehr hilfreich empfunden und auch die schönen Zeichnungen haben mir richtig gut gefallen.

Fazit: Magisch, geheimnisvoll und fesselnd bis zum Schluss! Erneut konnte mich Nina Blazon mit einem ihrer Bücher in ihren Bann ziehen und mir ein wunderschönes Leseerlebnis bescheren. Hier stimmt einfach alles: Charaktere, Setting, Story - nicht zu vergessen dieses wunderhübsche Cover, welches ein absoluter Eyecatcher ist. Für Kinder ab 10 Jahren, die gerne Fantasygeschichten lesen, ist das Buch absolut zu empfehlen. Ich kann „Fayra“ aber auch älteren Lesern sehr ans Herz legen. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!



Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbt Verlag, die mir dieses wunderschöne Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben! 

Freitag, 13. Oktober 2017

[Rezension] Schwebezustand von Andreas Jungwirth

Ab 12 Jahren
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-570-31081-6
Erschienen: 11.09.2017


Klappentext:

Seit ihre beste Freundin einen Freund hat, fühlt Sophie sich immer öfter wie das fünfte Rad am Wagen. Das wird anders, als sie Moritz trifft. Der ist schon 19, fährt ein schnelles Auto, ist cool. Mit ihm kommt Sophie sich völlig losgelöst vor, weit weg von allem – dem Zoff mit ihrer Freundin, der Trennung ihrer Eltern. Doch als es darauf ankommt, ist nicht Moritz, sondern Paul für sie da. Und Paul kennt sich aus damit, wenn alles in der Schwebe ist ...

Quelle: cbt Verlag

Rezension:

Hier ist mal wieder so ein Buch, bei welchem mir das Cover sofort sehr gut gefallen hat, obwohl auf diesem richtige Menschen abgebildet sind. Das habe ich ja sonst eigentlich nicht so gerne, aber bei diesem Buch hatten mich Cover und Klappentext recht schnell sehr neugierig auf Andreas Jungwirths neuen Jugendroman gemacht.

Sophie ist mit ihrem Leben gerade alles andere als zufrieden. Ihr Vater lässt sich kaum noch blicken und ihre beste Freundin Vanessa hat nur noch wenig Zeit für sie, da sie seit kurzem einen festen Freund hat. Dann aber lernt Sophie auf einer Party den 19-jährigen Moritz kennen. Die 14-järhige ist sofort ganz fasziniert von diesem coolen Jungen, der so viel erwachsener wirkt als die anderen Jungs, denen sie bisher begegnet ist. Mit Moritz ist es so schön leicht, alle Probleme und Sorgen zu vergessen und sich endlich wieder frei und unbeschwert zu fühlen. Doch als Sophie wirklich Beistand benötigt, ist es nicht Moritz, der für sie da ist, sondern Paul. Dieser beobachtet Sophie schon etwas länger. Auch sein Leben ist gerade alles andere leicht. Er kennt sich also aus damit, wenn alles in der Schwebe ist…

Das Buch beginnt ohne große Einleitung, was mir richtig gut gefallen hat. Man ist gleich mittendrin im Geschehen und lernt Sophie und ihre beiden Freundinnen Susa und Vanessa kennen. Sophie, die Protagonistin, war mir auf Anhieb sympathisch. Im Verlaufe des Buches konnte ich zwar so einige ihrer Handlungen nicht wirklich nachvollziehen und ich habe sie auch öfters als ziemlich naiv empfunden – dennoch ist sie ein sehr angenehmer Charakter und ich konnte mich auch oft gut in sie hineinversetzen.

Ihre beiden Freundinnen dagegen konnte ich nicht leiden. Ganz besonders Vanessa, die sehr egoistisch und oberflächlich ist.

Richtig gefallen haben mir eigentlich nur zwei Charaktere: Sophie und Paul. Paul lernen wir anfangs durch seine Tagebucheinträge kennen. Mir haben diese Einträge richtig gut gefallen. Sie haben etwas Spannung in die doch sehr ruhige Geschichte gebracht.
Paul ist ein richtig netter Junge, der mir nur noch sympathischer wurde, als wir auch außerhalb seines Tagebuchs etwas über ihn erfahren haben.

Moritz dagegen, welchen Sophie auf einer Party kennenlernt und von dem sie sofort ganz fasziniert ist, hat mich das ganze Buch über sehr verwirrt und warm geworden bin ich mit ihm auch überhaupt nicht. Ganz besonders am Ende hat er auf mich einen total gestörten Eindruck gemacht. Allerdings hat sein Verhalten die Handlung auch sehr gut vorangetrieben, da man als Leser unbedingt wissen wollte, warum er sich so sonderbar verhält.

Der Schreibstil von Andreas Jungwirth hat mir sehr gut gefallen. Er ist jugendlich, flüssig und liest sich sehr angenehm. Geschrieben ist das Buch aus der dritten Perspektive, was ich ein wenig schade fand. Den Ich-Erzähler hätte ich hier schöner gefunden, da es einem so vielleicht leichter gefallen wäre, manche von Sophies Handlungen besser nachvollziehen zu können. Zumindest mir ist das nicht immer gelungen. Dies kann aber auch daran liegen, dass ich keine 14 mehr bin. Obwohl das auch seltsam wäre, da ich wirklich so gut wie nur Kinder- und Jugendbücher lese und sonst eigentlich nie Probleme damit habe, mich in jüngere Charaktere hineinzuversetzen.

Komplett überzeugen konnte mich das Buch leider nicht. Eingeteilt ist es in drei Teile und die ersten beiden haben mir auch noch sehr gut gefallen. Der letzte Teil allerdings konnte mich nicht so begeistern. Auch das Ende fand ich enttäuschend, da es mir zu offen war und einige Dinge ungeklärt blieben.

Schwebezustand“ ist in meinen Augen eindeutig ein Buch für Jugendliche. Erwachsenen würde ich es nicht so unbedingt empfehlen, hier kann ich mir vorstellen, dass eher Jungen und Mädchen ab 12 Jahren Spaß beim Lesen haben werden.


Fazit: Ein recht ernster und melancholischer Jugendroman, welcher nett für zwischendurch ist. Mich konnte das neue Jugendbuch von Andreas Jungwirth nicht komplett überzeugen, da mir nicht alle Charaktere gefallen haben und ich auch die Handlung stellenweise etwas verwirrend fand. Der Schreibstil aber ist wirklich gut und ich habe das Buch auch relativ schnell durchgelesen. Da ich so ein paar Kritikpunkte an das Buch habe, erhält es von mir 3,5 – hier gerundet auf 4 von 5 Sternen!