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Sonntag, 27. September 2020

[Aktion] Insta-Tour zu Memento Monstrum - Ein kleines Interview mit der Illustratorin Wiebke Rauers


 
Hallo ihr Lieben! :)
Anfang September ist das großartige Kinderbuch „Memento Monstrum“ im Coppenrath Verlag erschienen. Zusammen mit ein paar anderen tollen Mädels habe ich eine kleine Insta-Tour zu diesem monströs gutem Buch auf die Beine gestellt. Heute macht die Tour bei mir halt. Ich habe ein kleines Interview mit der Illustratorin Wiebke Rauers geführt. :)
Sie hat „Memento Monstrum“ einfach nur fantastisch illustriert! Ihr könnt mir glauben, das traumhaft schöne Cover verspricht wahrlich nicht zu viel - auch der Innenteil ist umwerfend gestaltet. Also ich bin ein ganz großer Fan von Wiebke Rauers Zeichenstil. Sie hat unter anderem auch meine geliebte „Meja Meergrün“ - Reihe illustriert.   
Ich habe mich daher nun riesig darüber gefreut, dass sich die Wiebke Rauers die Zeit genommen hat, ein paar Fragen von mir zu beantworten. :D

Donnerstag, 14. Dezember 2017

[Blogger-Adventskalender] 14. Türchen - Interview mit Patricia Schröder



Herzlichen Willkommen zum 14. Türchen unseres Blogger-Adventskalenders! Hinter diesem verbirgt sich etwas ganz besonders Feines für euch: Ein weihnachtliches Interview mit der lieben Patricia Schröder. 
Ich lese ihre Bücher total gerne und freue mich auch schon sehr auf ihre neuen Werke, die nächstes Jahr erscheinen werden und von denen sie uns in diesem Interview auch schon ein bisschen erzählt. Und natürlich erfahrt ihr hier auch, wie Patricia Schröder Weihnachten feiert und was für ein Weihnachtstyp sie eigentlich ist. Ich wünsche euch gar viel Spaß beim Lesen!

Was bringt dich richtig schön in Weihnachtsstimmung?

Das ist speziell in diesem Jahr gar nicht so einfach, weil mein Alltag gerade ziemlich vollgepackt und oftmals sogar richtig hektisch ist. Ich versuche aber, Auszeiten fest einzuplanen und sie auch einzuhalten. Dann zünde ich Kerzen und Teelichter an, koche mir eine Zimtschokolade mit viel Sahne oder einen Glühwein, packe Geschenke ein, bastele Karten oder probiere ein neues Plätzchenrezept aus. Das bringt mich ganz wunderbar in Weihnachtsstimmung und ich fange an, mich wie ein kleines Kind auf die Zeit zu freuen, in der ich ein paar Tage einfach nur mit meiner Familie zusammen bin. Wenn dann auch noch Schnee fällt, ist es perfekt.

Schmückst du dein Haus zur Weihnachtszeit?

Auf jeden Fall! Meistens fange ich Anfang Dezember damit an und werde dann kurz vor Heiligabend fertig ;). Das ist so, weil ich immer mal schnell zwischendurch ein bisschen mache (und außerdem auch ständig neue Ideen habe). Meistens bleibt die Hälfte der Lichterketten und des Weihnachtschmucks tagelang irgendwo liegen, z.B. weil ich einfach nicht den richtigen Platz finde, gerade nicht die Muße habe, einen Faden zu suchen, um ein Glitzerpompom aufzuhängen oder das Räuchermännchen noch einen Arm angeklebt haben muss. Außerdem dekoriere ich auch ständig etwas um. Und so kommt es, dass es bei uns daheim in der Vorweihnachtszeit immer besonders chaotisch ist. Wenn man allerdings an unserem Haus vorbeigeht und in die erleuchteten Zimmer schaut (was man kann, weil wir im Erdgeschoss keine Gardinen und auch keine Vorhänge haben), sieht es trotzdem immer sehr heimelig und gemütlich aus.

Hattest du als Kind jedes Jahr einen Adventskalender? Wenn ja, was war das für einer? Hast du vielleicht auch heute noch einen?

Soweit ich mich erinnern kann, hatten mein Bruder und ich immer einen Adventskalender. Anfangs waren es diese einfachen Pappkalender, die diese kleinen Bildchen hinter den Türen haben (die mit viel Glitzer liebe ich auch heute noch, aber ich gönne mir nicht jedes Jahr einen! Dieses Jahr hatte ich das Glück, dass mir ein Verlag eine Adventskalnder-Postkarte geschicht hat :)). Später waren es dann Schokoladenkalender. Für meine Kinder habe ich die Kalender selbst gebastelt und sie haben jeden Tag eine kleine Überraschung darin gefunden. Manchmal etwas Süßes, manchmal auch ein Pixibuch oder eine andere Kleinigkeit. Ich glaube, so wird es heute in vielen Familien gemacht.


Welchen Geruch verbindest du spontan mit Weihnachten?

Den Duft von Zimt! Und Kardamom – Ich liebe Kardamom *-*


Hast du als Kind an den Weihnachtsmann geglaubt? Wenn ja, wie lange?

Aber hallo! Und zwar ziemlich lange. Ich habe sogar noch an ihn geglaubt, als ich eigentlich längst wusste, dass es ihn nicht gibt. Einfach, weil ich es so schön fand. In der vierten Klasse habe ich dann schließlich klein beigegeben und meine Eltern und Großeltern als Wünscheerfüller akzeptiert;)

Wie feierst du Weihnachten? Im kleinen Kreis oder hast du an Heiligabend und den Feiertagen Full-House?

Im kleinen Kreis. Mit Mann, Kindern und den Schwiegereltern, die übrigens gleich nebenan wohnen. Das hat bei uns schon Tradition. Zweimal hatten wir einen etwas größeren Kreis, nachdem Freunde von uns gestorben waren. Da haben wir dann jeweils deren engsten Familienkreis dazu geholt. Das war sehr speziell. Traurig und wunderschön zugleich. Und der eigentliche Sinn von Weihnachten, nämlich dass man füreinander da ist. Wir machen an den Feiertagen übrigens auch keine Verwandtschaftsbesuche (ohnehin wohnen alle ziemlich weit weg), sondern bleiben ganz gechilled unter uns.

Gibt es einen bestimmten Weihnachtsfilm, den du dir jedes Jahr an Weihnachten anschaust?

Nein. Weihnachten und Fernsehen gucken, das passt für uns nicht so richtig zusammen. Klar haben meine Kinder, als sie noch klein waren, vor der Bescherung „Wir warten aufs Christkind“ oder andere Kindersendungen geschaut. Und auch heute geht der Kasten abends für einen besonderen Film schon mal an. Allerdings nie an Heiligabend. Meistens verbringen wir die Tage mit plauschen, Gesellschaftsspielen, einander vorlesen, spazierengehen, also einfach die Ruhe genießen … und die Zeit, die man ja sonst so selten füreinander hat.

Hast du bestimmte Weihnachts-Traditionen wie zum Beispiel ein bestimmtes Essen an Heiligabend?

Seit einigen Jahren gibt es bei uns immer Raclette. Das ist – neben den Geschenken – allerdings die einzige Tradition. Mal haben wir einen Baum, mal nicht. Wir hören keine Weihnachtslieder, sondern Jazz, Salsa oder Hiphop oder auch schon mal Metal (wenn meine Tochter es schafft, rechtzeitig ihre Playlist zu starten ;)). Wir sagen keine Gedichte auf, gehen nicht in die Kirche und wir singen auch nicht, sondern sind einfach nur zusammen. So finden wir es am schönsten.

Hast du in der Weihnachtszeit eigentlich den Kopf frei fürs Schreiben? Bist du während dieser Zeit vielleicht sogar besonders produktiv?

Nee, Weihnachten und zwischen den Jahren ist bei mir immer Schreibpause. Da bleibt jedes Mal ein bisschen die Zeit stillstehen, und das genieße ich sehr.

Erscheint eigentlich demnächst etwas Neues von dir? Wenn ja, darfst du das schon verraten?

Oh ja! Gleich zu Beginn des nächsten Jahres, nämlich im Januar, startet eine neue Reihe für Mädchen ab 8 Jahren. Sie heißt „Plötzlich Pony“ und handelt davon, dass die beste Freundin der Hauptperson Pia sich unter bestimmten Umständen in ein Pony verwandelt. Die Reihe läuft im Genre „Comicroman“, ist extrem schräg und witzig und ganz bestimmt können auch Jungs ihren Spaß daran haben. Die Reihe wird von der bisher noch unbekannten, aber wie ich finde einmalig grandiosen Zeichnerin und Handlettering-Künstlerin Sabine Rothmund illustriert. Der erste Band trägt den passenden Untertitel „Eine Freundin zum Pferdestehlen.“
Mitte Februar wird es dann richtig spannend, denn dann erscheint mit „Fanatisch“ mein dritter großer Jugendthriller bei Coppenrath. Darin gerät die 17-jährige Iranerin Nara in die Fänge einer Gruppe religiöser Fanatiker und muss um ihr Leben und das ihrer Familie fürchten. Für mich einmal ein etwas anderer Blick auf ein aktuelles und sehr brisantes Thema. In gewisser Weise gesellschaftspolitisch, vor allem aber sehr persönlich und hoch emotional.
„Plötzlich Pony“ wird übrigens auch bei Coppenrath herausgegeben, und ich bin total glücklich darüber, dass der Verlag diese beiden grundverschiedenen Projekte von mir veröffentlicht, und mir so die Chance gibt, mich gleichzeit
i
g von völlig unterschiedlichen Seiten zu zeigen.

Du backst ja sehr gerne. Welche Weihnachtsleckereien backst du am liebsten?

Ich glaube, du verwechselst mich mit Opa Pistorix aus „Die Doppelkekse“ ;). Okay, ich backe gern, aber überhaupt nicht oft. Drei bis vier Kuchen oder Torten im Jahr. In der Adventszeit probiere ich aber fast immer etwas Neues aus. Plätzchen oder lieber noch andere Leckereien. Naschis, Pralinen, eine besondere Marmelade, einen speziellen Likör oder einen aufwändigen Nachtisch (den gibt es bei uns sonst nämlich auch eher selten.)


Liebe Patricia,
ganz lieben Dank für dieses tolle Interview! Du hast meine Fragen so schön beantwortet, mir hat es richtig viel Spaß gemacht, deine Antworten zu lesen und ich bin mir sehr sicher, dass ich da nicht die Einzige bin. :D
Sorry, das mit dem Backen. Da hatte ich wohl etwas falsch in Erinnerung gehabt. Oder vermutlich zu viel in den Doppelkeksen gelesen, grins.
Auf deine neuen Bücher bin ich ja schon so gespannt! Ganz besonders auf deinen neuen Jugendthriller, der hört sich mega spannend an! Aber auch „Plötzlich Pony“ klingt klasse und total süß!

Liebe Grüße
Corinna


Morgen wird sich das nächste Türchen bei der lieben Daniela von Buchvogel öffnen. Ich bin dann am 20. Dezember wieder an der Reihe. :-)