Mittwoch, 22. November 2017

[Rezension] Zehn Wünsche bis zum Horizont von Emma Heatherington

Taschenbuch
400 Seiten
ISBN: 9783959671514
Erschienen: 13.11.2017

Klappentext:

Zur größten Brücke der Welt reisen, sich ein Tattoo stechen lassen, die Flügel ausbreiten und losfliegen …
Eine Schachtel voller Träume hält Maggie in den Händen. Doch es sind nicht ihre eigenen. Sie gehören Lucy, dem Mädchen, dessen Herz in Maggies Brust schlägt. Als Trägerin eines Spenderherzens weiß sie, dass Zeit ihr kostbarstes Gut ist. Und so macht sie sich daran, Lucys Träume zu erfüllen. Womit sie nicht gerechnet hat: Lucy macht ihr ein weiteres Geschenk: den Mut, jeden Tag wie den letzten zu leben.


Rezension:

Als ich mir den Klappentext von „Zehn Wünsche bis zum Horizont“ das erste Mal durchgelesen habe, wusste ich einfach sofort, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Schon das Cover finde ich sehr ansprechend und auch der Titel konnte meine Neugier auf diesen Roman auf Anhieb wecken.

Die 33-jährige Maggie steckt gerade mitten in einer Lebenskrise. Ihr Mann hat sich von ihr getrennt, ihren Job vernachlässigt sie, das Selbstmitleid nimmt überhand und um dieses zu bekämpfen sucht Maggie Trost im Alkohol. Maggie ist aber dennoch dankbar dafür, dass man ihr eine zweite Chance zum Leben ermöglicht hat. In ihrer Brust schlägt nämlich nicht ihr eigenes Herz, sondern das von Lucy Harte. Diese ist mit 16 Jahren nach einem schweren Unfall verstorben und hat ihr Herz Maggie gespendet. Auch nach 17 Jahren ist Maggie Lucy für das Spenderherz unendlich dankbar. Als sich dann unerwartet Lucys Bruder Simon bei ihr meldet und sie von ihm eine Schachtel bekommt, in der sich eine Liste mit Lucys Träumen befindet, zögert die junge Frau nicht lange und beschließt, die Wünsche für Lucy zu erfüllen. Ihre Reise sie führt nach Dublin, nach Amerika und nach Frankreich. Punkt für Punkt hakt Maggie Lucys Träume von der Liste ab und mit der Zeit merkt sie, dass sie die Wünsche nicht für ihre Spenderin, sondern auch für sich selbst erfüllt.

Bevor ich mit dem Lesen begonnen habe, war ich davon ausgegangen, dass wir es bei Maggie mit einem Teenager zu tun hätten. Wieso ich dies annahm, kann ich noch nicht mal sagen. Ich war daher ein wenig überrascht, dass Maggie bereits 33 ist. Allerdings verhält sie sich in meinen Augen oft sehr kindlich, was mich manchmal ein wenig gestört hat.
Sonst aber war mir Maggie richtig sympathisch. Ich bin sehr schnell mit ihr warm geworden und hatte jede Menge Spaß dabei, mit ihr zusammen Lucys Lebenswünsche, die diese nie selbst verwirklichen konnte, zu erfüllen.

Während dieser Zeit gewinnt Maggie wieder mehr Freude am Leben. Sehr viele Stellen im Buch haben mich sehr berührt und mich auch zum Nachdenken gebracht.
Das Thema Organspende wird hier sehr einfühlsam und tiefgründig behandelt. Das einzige, was ich hier etwas unpassend fand, war, dass Maggie ein Alkoholproblem hat. Vielleicht sehe auch nur ich das so, aber wenn man ein Spenderherz hat und einem die Ärzte sagen, dass man nur eine befristete Lebensdauer hat, dann schadet man seinem Körper doch nicht mit Alkohol, oder? Zumindest ich würde nie auf diese Idee kommen. Ich verstehe natürlich, dass Maggie sich schlecht fühlt wegen der Trennung, aber meiner Meinung nach hätte die Autorin die Trinkerei weglassen oder zumindest weniger thematisieren sollen.
Ansonsten aber habe ich an dem Buch nichts auszusetzen. Der Schreibstil ist richtig klasse, bei mir flogen die Seiten nur so dahin.
Und obwohl die Geschichte trauriger und ernster war, als ich erwartet hatte, hat sich das Buch sehr locker und leicht lesen lassen.

Ganz besonders gut gefallen hat mir, wie Maggie sich im Verlaufe der Zeit verändert hat. Und das zum Positiven. Sie hat wieder mehr Spaß am Leben, lernt neue Menschen kennen, klärt Missverständnisse aus ihrer Vergangenheit und erkennt, für was es sich lohnt zu leben.
Diese schöne Message wird sehr authentisch und emotional von der Autorin rübergebracht und ich habe an keiner Stelle gedacht, dass hier etwas überzogen oder komplett unrealistisch dargestellt wird.
Das Ende kam für mich überraschend und hat mich auch etwas geschockt. Es passt allerdings zu der Story und rundet diese perfekt ab.


Fazit: Mit „Zehn Wünsche bis zum Horizont“ ist Emma Heatherington ein wirklich tolles und sehr bewegendes Buch gelungen, welches mir schöne Lesestunden beschert hat und welches ich sehr empfehlen kann. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen! 






[Aktion] Cover Theme Day #13



Dies ist eine Aktion von der lieben Charleen. Jeden Mittwoch muss man zu einem bestimmten Thema ein Buchcover zeigen. Ich mache bei dieser tollen Aktion wirklich gerne mit, da man bei dieser einige sehr interessante Bücher entdecken kann, die man vorher noch nie gesehen hatte. Wenn ihr gerne wissen wollt, was für Themen in der nächste Zeit noch kommen werden, dann klickt hier.


Das Thema dieser Woche ist: „Zeige ein Cover mit einem gefährlichen Gegenstand“


Der Angeber von R.L.Stine

Klappentext: Al findet sich unwiderstehlich. Aber alle anderen hassen ihn. Denn Al ist der größte Angeber von Shadyside und schafft es immer wieder, Julie und ihre Clique mit seinen fiesen Sprüchen bis aufs Äußerste zu reizen. Ständig prahlt er mit seinem Geld und merkt dabei nicht, dass er sich immer mehr Feinde macht. Bis ihm eines Tages seine Angeberei zum tödlichen Verhängnis wird ...Bereits unter dem Titel Mord im Mai"erschienen.

Ich liebe die Fear Street Reihe! Als ich 11 Jahre alt war, waren meine Freundinnen und ich nahezu süchtig nach dieser Reihe. Eigentlich meine ganze Klasse. War schon witzig, wie wir alle damals im Fear Street Fieber waren. Als ich 15 Jahre alt war, habe ich die Bücher noch einmal gelesen und auch meine kleine Schwester mit der Reihe angesteckt. Wir beiden zusammen besitzen alle Bände, die es auf Deutsch gibt. Ich lese die Bücher auch heute noch total gerne. „Der Angeber“ zählt nun nicht zu meinen Lieblingsbänden, da gibt es eindeutig bessere, aber gut gefallen hat mir dieser Band dennoch sehr.
Kennt ihr die Reihe? Wenn ja, welcher Band gefällt euch am besten? Wie findet ihr das Cover?


Montag, 20. November 2017

[Rezension] Tom, der kleine Astronaut von Barbara Scholz

Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-7373-5411-0
32 Seiten
Ab 4 Jahren
Erschienen: 27.07.2017

Klappentext:

Jeder kleine Junge träumt davon, einmal mit einer Rakete ins Weltall zu fliegen. Dieses zauberhaft wimmelige Bilderbuch erzählt von einem solchen kleinen Abenteurer.
Tom ist ein leidenschaftlicher Astronaut. Er kann ein supertolles Raumschiff an nur einem Tag bauen. Und er weiß genau, was man für einen Flug ins Weltall alles braucht. Natürlich eine gute Besatzung und jede Menge praktische Dinge aus dem Kinderzimmer. Tom kennt sich aus, da oben bei den Planeten. Und lernt immer wieder neue Freunde kennen. Auch wenn es mal gefährlich wird, weiß er genau, was zu tun ist. Da kann ihm auch eine Bruchlandung nichts anhaben, denn gleich hat er einen neuen Plan.
Ein Bilderbuch mit vielen witzigen und liebevollen Details die die Phantasie anregen und jedes Kinderzimmer in Abenteuerwelten verwandeln können.

Quelle: Fischer Verlage

Rezension:


Ich liebe die Illustrationen von Barbara Scholz. Für mich war daher ihr Bilderbuch „Tom, der kleine Astronaut“ ein absolutes Muss gewesen. Ich sammle schöne Bilderbücher und bei diesem hier war mir schon nach dem ersten Blick aufs Cover klar, dass Tom in mein Bücherregal einziehen darf.

Wie wohl jeder kleine Astronaut, so träumt auch Tom davon, mit einem Raumschiff ins Weltall zu fliegen. Dieses ist auch an nur einem Tag gebaut, schließlich ist der kleine Tom ein richtig guter und geschickter Handwerker. Auch ist er auf seine Reise bestens vorbereitet. Für einen Flug ins Weltall braucht man ganz dringend eine Besatzung und auch einige andere wichtige Dinge wie eine Zahnbürste, Toilettenpapier, ein Fernglas oder eine Unterhose. Diese und noch so einiges mehr werden sicher im Koffer verstaut. Tom weiß schließlich ganz genau, was man so alles für das Weltall braucht. Und wenn er mal nicht weiter weiß, dann findet er bestimmt in seinem „Handbuch der Raumfahrt“ die rettende Lösung. Und dann geht es auch schon los. Pfeilschnell saust Toms Raumschiff ins All. Dort kennt sich Tom bestens aus, aber selbst er entdeckt während seiner Reise neue Planeten. Auf einem treffen er und seine Besatzung auf ganz merkwürdige Wesen, die aber sehr freundlich sind. Es kann allerdings auch mal gefährlich im Weltraum werden. Aber selbst dann weiß Tom, was zu tun ist. Nach einer sanften Bruchlandung zu Hause, widmet er sich gleich schon der nächsten tollen Idee, die ihm sicher ebenfalls ein spannendes Abenteuer bescheren wird.

Was für eine süße Geschichte. Ich war bereits von der wunderschönen farbigen Doppelseite im Einband hellauf begeistert. Diese zeigt den Weltraum, in welchem Tom mit seinem Raumschiff herumdüst. Nach so einem tollen Empfang war ich auf die weiteren Illustrationen schon sehr gespannt.

Von denen gibt es auch jede Menge. Das Buch lebt von den Bildern, Text gibt es nur sehr wenig. Auf einer Doppelseite befinden sich höchstens zwei Sätze. Und auch diese begleiten die Geschichte nur, erzählt wird diese eindeutig von den vielen wundervollen Bildern von Barbara Scholz.
Die Illustrationen sind herrlich detailreich und es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Das Anschauen und Durchblättern wird hier definitiv nie langweilig werden und ganz besonders Kinder werden hier sehr viel Freude haben. Wobei auch ich als Erwachsene gar nicht genug von dieser niedlichen Bildergeschichte bekommen konnte.

Mit Tom und seiner Besatzung dürfen wir ein sehr fantasievolles und aufregendes Abenteuer im Weltraum erleben. Für Jungen ist dieses zauberhafte Buch ganz besonders zu empfehlen. Schließlich träumt doch wohl fast jeder kleine Junge einmal in seinem Leben davon, mit einem Raumschiff ins Weltall zu fliegen und ferne Planeten zu entdecken, oder? Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, dass auch Mädchen „Tom, der kleine Astronaut“ sehr gut gefallen wird. Es gibt hier einfach so viel Tolles zu entdecken und dadurch, dass die Geschichte überwiegend in Bildern erzählt wird, wird die Phantasie der Kinder sehr angeregt und vermutlich wird so manches Kind sofort die große Lust verspüren, selbst etwas Kreatives zu basteln, um ein ebenso cooles Abenteuer wie Tom zu erleben. Ob Raumschiff, Rennauto, U-Boot oder vielleicht sogar ein Märchenschloss, wer weiß? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und anhand Tom kann man ja sehen, was schon ganz kleine Kinder zustande bringen und wie viel Spaß man dabei haben kann.

Ich kann dieses wundervolle Bilderbuch absolut empfehlen! Das schöne hier ist auch, dass Kinder sich das Buch ganz alleine anschauen und verstehen können. Die Bilder sind sogar oft comicartig gezeichnet, sodass es einem wirklich überhaupt nicht schwer fällt, der Geschichte ganz ohne Text zu folgen.


Fazit: Barbara Scholz ist ein großartiges Bilderbuch gelungen, welches ich mir noch öfters anschauen werde und welches auf jeden Fall in meine Sammlung einziehen darf. „Tom, der kleine Astronaut“ erzählt eine total niedliche, sehr phantasievolle und wunderschöne Geschichte, die von den vielen farbigen Bildern erzählt wird und die uns Leser in eine wundervolle Abenteuerwelt entführt. Ich kann das Buch sehr empfehlen und gebe volle von 5 von 5 Sternen!






Sonntag, 19. November 2017

[Blogparade] FANATIC - I'm a Fan



Ich bin gerade auf die tolle Blogparade von der lieben Nicole von Lilstar gestoßen. Da mich das Buch brennend interessiert und ich auch die Gewinnspielaufgabe richtig klasse finde, habe ich mal sofort meinen Rechner angeschmissen, um euch in diesem Beitrag zu erzählen, von was für Dingen ich ein Fan bin.

Da gibt es, ehrlich gesagt, vieles. Allerdings bin ich von nichts der totale Fan. Also nicht so einer, der richtig fanatisch nach einer Fernsehserie oder einer Buchreihe ist. Ich mag einfach vieles gerne und kann auch gar nicht so wirklich sagen, was davon am meisten.
Hier mal eine Auflistung an Dingen, von denen ich ein Fan bin:

  • Harry Potter! In erster Linie natürlich die Bücher, aber auch die Filme finde ich toll
  • die Bücher von Astrid Lindgren! Die sind einfach großartig! Meine Lieblingswerke von ihr sind Ronja Räubertochter, Bullerbü und Madita.
  • Disney! Und da am liebsten die schönen alten Zeichentrickfilme. Die liebe ich und die könnte ich mir auch immer wieder ansehen. Da mag ich am liebsten Susi und Strolch, Peter Pan und Cinderella. Wobei es so viele wunderschöne gibt, da fällt es einem schon schwer, sich zu entscheiden. Die Disney Pixar Filme finde ich auch klasse! Findet Nemo, Monster AG, Toy Story und, und, und...Disney Puzzles liebe ich ja auch sehr!
  • Dann mal zu Fernsehserien: richtig super finde Pretty Little Liars! Diese Serie kann echt süchtig machen. Auch ganz wundervoll ist die Serie Heartland. Leider wurde diese nur bis Staffel 7 synchronisiert. Total gemein. Auf Englisch gibt es schon 10 Staffeln. Oder sogar 11, da bin ich mir gerade nicht sicher. Mein Englisch ist leider nicht so gut und mit Untertitel gucken finde ich zu anstrengend. Daher habe ich die Serie leider nur bis Staffel 7 gesehen. Ich hege ja immer noch die Hoffnung, dass sie doch irgendwann weiter synchronisiert wird
  • ich könnte hier noch viel mehr auflisten, was ich total gerne mag. Ich begrenze es aber mal auf diese Punkte hier. Ein letzte Leidenschaft von mir kommt nun aber noch, welche ich mir auch herausgepickt habe, um sie euch genauer vorzustellen...Die Drei Fragezeichen!
(Quelle: Drei-Fragezeichen Wiki)


Die Drei Fragezeichen – Großer Fan seit meiner Kindheit

Ich habe bereits als Kind Die Drei Fragezeichen liebend gerne gehört. Da auch einige meiner Freundinnen große Fans der Hörspiele waren, haben wir uns die Kassetten (ja damals noch Kassetten, grins) immer zusammen angehört. Und uns dabei gegruselt. Heute finde ich die Folgen gar nicht mehr so spannend, aber als Kind habe ich zum Teil eine richtige Gänsehaut bekommen.

Ich höre mir auch heute noch jede neue Folge an. Mittlerweile aber auf CD. Alle Folgen besitze ich nicht, gibt ja immerhin schon 190 (die 190. Folge erscheint am 1.Dezember) aber ich habe schon recht viele Folgen auf CD und auf Kassette. Die neueren Folgen finde ich nicht mehr ganz so gut, die alten sind viel schöner, aber ich bleibe dieser tollen Serie natürlich dennoch treu und freue mich auf jede neue Fall der Drei Fragezeichen!

Tja, wie lebe ich mein Fanleben aus? Ich höre mir die Hörspiele an, logisch, und das auch ständig. Sehr gerne beim Puzzeln, aber auch beim Einschlafen begleiten mich Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews.
Dann war ich nun auch schon zweimal auf einer Drei Fragezeichen Lesung. Beide moderiert von Oliver Rohrbeck, der den Justus Jonas spricht. Ein super sympathischer Typ, ich kann Lesungen mit ihm wärmstens empfehlen! Ich halte schon die Augen nach Lesungen fürs nächste Jahr offen, die in meiner Nähe stattfinden werden. Da werde ich mir auf jeden Fall rechtzeitig eine Karte kaufen und hingehen. Das Coole da ist auch, dass es ein Mit-Mach-Hörspiel am Ende gibt, bei dem ich ja total gerne mal mitmachen würde! Bei den zwei Malen, bei denen ich bisher da war, hatte es leider nicht geklappt. Aber vielleicht darf ich ja das nächste Mal vorne mit Oliver Rohrbeck auf der Bühne stehen! :D Das wäre so genial!

Richtig gerne würde ich ja auch mal Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich kennenlernen. Die beiden waren leider nicht auf den Lesungen dabei. Aber auch hier gilt: Sollte es mal eine Lesung in meiner Nähe geben, bei der alle drei Detektive dabei sein werden, dann werde ich mir rechtzeitig eine Karte bestellen, eines meiner Drei Fragezeichen T-Shirts anziehen, von denen ich vier Stück besitze, und die Lesung besuchen!

Ich bin mir sehr sicher, dass ich für immer ein Drei Fragezeichen Fan bleiben werde! Auch als alte Omi. Ich sehe es schon bildlich vor mir, wie ich strickend in einem Sessel sitze und den spannenden Fällen der Drei Fragezeichen lausche. :-)


So, das war es auch schon. Ich hoffe, mein kleiner Beitrag, in denen ich euch meine Leidenschaft für Die Drei Fragezeichen und ein paar anderen Dingen gebeichtet habe, hat euch gefallen! 

Ach ja, dies ist übrigens das Buch, welches man gewinnen kann. Ich finde, es hört sich super interessant an! :D

Quelle: Carlsen Verlag

Nur weil du eine Geschichte liebst, musst du nicht für sie sterben!
Violet liebt »Galgentanz«. Sie liebt das Buch, sie liebt den Film, sie wäre gerne wie Hauptfigur Rose und an Willow, den männlichen Hauptdarsteller, hat sie ihr Herz verloren. Und plötzlich steckt sie mittendrin. In ihrer Lieblingsgeschichte! Doch nicht nur das – hier ist nichts so, wie sie es zu kennen glaubt. Denn Rose ist tot und Willow ist zwar attraktiv, aber der geheimnisvolle Ash ist viel interessanter. Jetzt muss Violet alles daran setzen, dass »Galgentanz« das richtige Ende findet. Wie soll sie sonst jemals in die Realität zurückkehren?
Für alle, die schon immer in ihrer Lieblingsserie mitspielen wollten

Samstag, 18. November 2017

[Rezension] Café Morelli von Giancarlo Gemin

Hardcover
272 Seiten
ISBN: 978-3-551-56043-8
Ab 13 Jahren
Erschienen: 29.09.2017

Klappentext:
Als der vierzehnjährige Joe erfährt, dass das Café seines geliebten nonno geschlossen werden soll, ist er entsetzt! Und schwört sich, alles zu tun, damit das nicht passiert. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn die glorreichen Zeiten des "Morelli" scheinen vorüber. Zum Glück aber hat Joe nicht nur den italienischen Dickkopf seines Großvaters geerbt, sondern in seiner Cousine Mimi auch eine raffinierte Köchin, die mit ihren großartigen Gerichten die gesamte Straße in Verzückung versetzt. So weht durch das kleine walisische Viertel bald schon ein Hauch Dolce Vita. Und Joe muss feststellen: Familie, Freunde und die beste Pasta der Welt – manchmal braucht es einfach nur die richtigen Zutaten.


Rezension:

Der Königskinder Verlag ist bekannt für seine besonderen und sehr gefühlvollen Bücher. Ich kenne nun schon so einige Werke aus diesem Verlag und bin bisher noch von keinem enttäuscht worden. „Café Morelli“ konnte meine Neugier auf Anhieb wecken. Der Klappentext verspricht eine total süße Geschichte und in das Cover hatte ich mich sofort verliebt. Mir stellte sich daher gar nicht erst die Frage, ob ich das neue Buch von Giancarlo Gemin lesen möchte. Dieses Buch musste unbedingt bei mir einziehen!

Der 14-jährige Joe lebt mit seinen Eltern und seinem Großvater in einer kleinen Stadt in Wales. Dort betreiben sie ein Café, das Café Morelli. Dieses ist schon seit vielen Jahren im Familienbesitz und Joe liebt es heiß und innig. Sein Entsetzen ist daher groß, als seine Mutter ihm eröffnet, dass sie das Café verkaufen möchte. Es läuft einfach nicht mehr so gut wie früher. Es kommen kaum noch Kunden und das Geld wird immer knapper. Für Joe steht sofort fest, dass er das Café vor der Schließung retten muss! Zum Glück steht er nicht alleine da. Auch sein Großvater, von dem er den italienischen Dickkopf geerbt hat, möchte das Café behalten. Unterstützung kommt dann auch noch von Joes Cousine Mimi, die nicht nur verdammt gut aussieht, sondern auch ganz wunderbar kochen kann. Mit ihren leckeren Gerichten bringt sie wieder mehr Kundschaft in das Café. Auch Joe versucht sich als Koch und entdeckt seine Leidenschaft für die italienische Küche. Ob es ihm wohl gelingen wird, sein geliebtes Café Morelli vor der Schließung zu retten?

Dies war mein erstes Buch von Giancarlo Gemin und es wird ganz bestimmt nicht mein letztes gewesen sein. Sein erstes Werk „Milchmädchen“, steht bereits in meinem Regal und wartet darauf, von mir gelesen zu werden.
Café Morelli“ konnte mich von den ersten Seiten an begeistern. Durch den sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der auch recht humorvoll und kindlich ist, bin ich hier regelrecht durch die Seiten geflogen. Dazu beigetragen haben auch die schön kurzen Kapitel, die ich immer sehr in Büchern liebe.

Der Autor hat mit seinem zweiten Buch eine ganz zauberhafte und wirklich süße Geschichte geschrieben, die einem Hoffnung und Mut schenkt und die einem sehr zu Herzen geht. Ich habe den 14-jährigen Joe sehr für seine Willensstärke bewundert und auch seine Leidenschaft, mit der er versucht, seine Ziele zu verwirklichen, hat mich sehr beeindruckt.
Joe zweifelt keine einzelne Sekunde daran, dass es ihm gelingen wird, sein geliebtes Café zu retten. Was er sich da alles einfallen lässt, um wieder mehr Kundschaft anzulocken, ist oft herzallerliebst, zum Teil aber auch etwas verrückt.
Doch so komisch seine Ideen auf viele auch wirken möchten, Joe steht dennoch nie alleine da, sondern hat Menschen an seiner Seite, die ihm dabei helfen, seine kreativen Einfälle zu in die Tat umzusetzen. Freunde, Familie oder Nachbarn – alle tragen sie etwas dazu bei, dass die Schließung des Café Morellis wieder in weitere Ferne rückt.

Ich habe Joe sofort fest in mein Herz geschlossen. Stellenweise hat mich sein Verhalten etwas irritiert, dass ich es für einen 14-jährigen manchmal etwas zu kindlich fand. Aber irgendwie macht auch gerade seine quirlige und aufgeweckte Art diesen besonderen Charme des Buches aus. Ich habe mich beim Lesen pudelwohl gefühlt und hätte dem Café Morelli auch nur zu gerne mal einen Besuch abgestattet.

Neben Joe trifft man im Buch auch noch auf viele weitere, sehr liebenswerte Charaktere. So war mir auch Joes Großvater richtig sympathisch. Dieser ist die meiste Zeit im Buch leider im Krankenhaus, da er einen Schlaganfall hatte. Dennoch erfahren wir sehr viel aus einer Vergangenheit, da er für Joe seine Kindheitserlebnisse auf Kassetten spricht. Diese erzählen von der schlimmen Zeit während des Zweiten Weltkrieges; man erfährt in dem Buch also auch einiges an geschichtlichen Ereignissen.

Sowohl diese Erlebnisse, als auch Joes Eifer, das Café zu retten, haben mich sehr berührt. „Café Morelli“ ist eindeutig nicht nur ein Buch für Kinder und Jugendliche. Auch für Erwachsene ist es absolut lesenswert und ich kann es jedem sehr ans Herz legen.

Sehr schön ist auch dieser italienischer Flair, der die ganze Zeit über mitschwingt. Das Café Morelli befindet sich zwar in einer walisischen Stadt, da Joe aber auch italienische Wurzeln hat und er an diesen festhält, kommen wir als Leser in den Genuss von ganz viel Italien. ;-) Italienisches Essen, Opern und auch einige italienische Sätze, die Joe extra für seine Cousine Mimi lernt, begegnen einem in diesem Buch.
Mimi ist übrigens auch ein ganz wunderbarer Charakter. Sie ist Anfang zwanzig und ist sofort aus Italien angereist, als sie hörte, dass ihr und Joes Großvater im Krankenhaus liegt. Dank ihrer Hilfe und ihren hervorragenden Kochkünsten kommen recht schnell schon wieder mehr Kunden in das Café und so langsam hegt auch Joes Mutter wieder Hoffnung. Ihr merkt man immer sehr an, dass sie am Ende ihrer Kräfte ist und ich konnte es teilweise gut verstehen, dass sie das Café nicht mehr weiter betreiben möchte.

Wie Joe aber, habe auch ich beim Lesen nie den Mut und die Hoffnung verloren, dass das Café Morelli im Familienbesitz bleiben kann. Von Joes Tatendrang muss man sich einfach anstecken lassen und mich haben seine recht ungewöhnlichen Einfälle immer sehr zum Schmunzeln gebracht.

Nun bin ich schon ganz gespannt auf „Milchmädchen“. Mit „Café Morelli“ hat mir der Autor einige sehr schöne Lesestunden beschert, die in mir die Neugier und die Vorfreude auf sein erstes Werk geweckt haben.


Fazit: Herzerwärmend, humorvoll und liebenswert. Diese schöne Geschichte übers Hoffnung haben und nie den Mut verlieren ist einfach nur toll und sehr zu empfehlen. Mal wieder ein ganz zauberhaftes Buch aus dem Königskinder Verlag, welches nicht nur optisch grandios aussieht, sondern welches auch zwischen den Buchdeckeln etwas ganz Wundervolles zu bieten hat. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!








Donnerstag, 16. November 2017

[Rezension] Schokopokalypse von Chris Callaghan

Hörbuch, 3 CDs
Sprecherin: Julia Nachtmann
Laufzeit: ca. 238 Minuten
ISBN: 978-3-86737-275-6
Ab 10 Jahren

Klappentext:

Jelly liebt Schokolade. So wie ihre Oma, ihre Eltern und überhaupt jeder in Mampfton. Schließlich ist die kleine Stadt das Zentrum der Schokoladenherstellung. Doch dann kommt die Horrormeldung: Die Schokopokalypse steht bevor! In wenigen Tagen soll Schluss sein mit Schokodokis und all den anderen Köstlichkeiten. Jelly kann das einfach nicht glauben. Und obwohl sich alle schokopokalyptischen Vorzeichen bewahrheiten, hat sie einen anderen Verdacht: Dass Geschäftsmann Garibaldi und der dubiose Dave irgendwas im Schilde führen …


Rezension:

Ich bin ja immer auf der Suche nach witzigen Kinderbüchern. Als ich das erste Mal über „Schokopokalypse“ gestolpert bin, konnten der kreative Titel und das lustige Cover sofort meine Neugier wecken. Da es zu dem Buch auch eine Lesung mit Julia Nachtmann gibt, habe ich mich ohne groß zu zögern für das Hörbuch entschieden.

Jelly lebt mit ihren Eltern und ihrer Oma in der Stadt Mampfton, die bekannt ist für ihre Schokolade. Man könnte Mampfton sogar als die Schokoladenstadt schlechthin bezeichnen. Klar, dass jeder Bewohner in Mampfton Schokolade liebt. Ganz besonders natürlich die leckeren Schokodoki Riegel. Auch Jelly vergöttert diese leckere Nascherei und ist wie alle in Mampfton hellauf entsetzt, als ein Professor in den Fernsehnachrichten verkündet, dass die Schokopokalypse bevorstehe! Angeblich sei er auf eine Prophezeiung gestoßen, die das Ende der Schokolade vorhersagt. Jelly kann das einfach glauben. Keine Schokolade mehr? In Mampfton? Nie im Leben! Sie ist überzeugt davon, dass etwas anderes hinter den schokopokalyptischen Vorzeichen steckt und sie beginnt der Sache auf den Grund zu gehen. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit trifft Jelly auf so einige höchst verdächtige Gestalten. Da wäre zum einen Garibaldi Schokolati, dem das edelste Schokoladengeschäft in der Stadt gehört. Auch dem seltsamen Dave traut Jelly nicht über dem Weg. Und die nervige Nachbarin Mrs Brunstable steckt ihre Nase auch ständig in Angelegenheiten hinein, die sie gar nichts angehen. Jelly will das Rätsel um die angebliche Schokopokalypse unbedingt lösen und stürzt sich ein spannendes, und ziemlich verrücktes, Abenteuer…

Ich war sofort ganz begeistert von dieser witzigen und skurrilen Geschichte! Da hatte mir der Klappentext also nicht zu viel versprochen, kreative und herrlich komische Einfälle bekommt man hier wahrlich jede Menge geboten.
So finde ich schon den Stadtnamen „Mampfton“ richtig klasse. Und auch die große Begeisterung aller Bewohner für Schokolade. In dieser Stadt ist ein Leben ohne diese Süßigkeit vermutlich undenkbar. Dass eine Schokopokalypse daher der reinste Albtraum für die Mampftoner ist, ist logisch. Na ja, ich denke mal, nicht nur die Einwohner in dieser schokoladensüchtigen Stadt wären entsetzt, auch so einige, die nicht in Mampfton wohnen, würden ordentlich zu schlucken haben, wenn es plötzlich hieße, dass es aus und vorbei ist mit Schokolade, oder? ;-)

Ich muss hier vorwarnen: Wenn ihr dieses Hörbuch hört, werdet ihr unbändige Lust auf Schokolade verspüren. Also wäre es besser, immer einen Riegel oder eine Tafel griffbereit zu haben.

Das Hörbuch handelt allerdings nicht nur von Schokolade, auch eine richtig nette Krimigeschichte wurde hier mit eingebaut. Schließlich ist Jelly von Anfang an davon überzeugt, dass diese Prophezeiung, die das Ende der Schokolade vorhersagt, nicht stimmen kann.
Jelly betätigt sich daher als Detektivin und versucht den Dingen auf den Grund zu gehen. Ich habe dieses humorvolle und willensstarke Mädchen sofort fest in mein Herz geschlossen. Mit Jelly ist dem Autor eine ganz wunderbare Protagonistin gelungen, die man einfach gern haben muss.

Auch die anderen Charaktere wurden perfekt ausgearbeitet. So haben mir auch Jellys Eltern richtig gut gefallen, ganz besonders der Vater, der etwas schrullig wirkt und der mich immer wieder sehr zum Schmunzeln gebracht hat.
Mein Lieblingscharakter aber ist Jellys Oma. Diese ist einfach nur genial und sie war auch eines meiner Highlights in der Geschichte.
Auch die verdächtigen Gestalten in dem Hörbuch fand ich klasse. Diese tragen zum Teil nicht nur äußerst ulkige Namen wie Garibaldi Schokolati – sie benehmen sich auch sehr verdächtig, sodass man wie Jelly das Gefühl hat, dass in Mampfton gerade etwas ganz und gar nicht mit rechten Dingen zugeht.
Ich war hier ständig am Mitfiebern, am Schmunzeln und am Grinsen. Perfekt wurde mein Hörspaß durch die großartige Lesung von Julia Nachtmann. Ich kannte sie bereits aus anderen Hörbüchern und wusste daher schon, wie toll sie vorlesen kann. Auch hier beweist sie mal wieder ihr Können und verstellt ihre Stimme sehr gekonnt.
Zwischendurch liest auch immer kurz ein Mann, der neue Informationen zur Schokopokalypse gibt. Diese werden immer mit Trommelschlägen angekündigt, sodass diese Stellen richtig dramatisch wirken.

Ich kann „Scholopokalypse“ absolut empfehlen! Die Mischung aus skurriler Geschichte und spannendem Krimi ist sehr gut gelungen und wird nicht nur Kindern Freude bereiten. Auch Erwachsenen kann ich diese unterhaltsame Lesung sehr ans Herz legen.


Fazit: Witzig, spannend und skurril! Eine geniale Story, richtig tolle Charaktere und dazu dann noch die grandiose Lesung von Julia Nachtmann. Da muss das Hörbuch doch einfach klasse sein, oder? Ich jedenfalls bin total begeistert und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!


Vielen Dank an den Audiolino Verlag, der mir dieses tolle Hörbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!



Mittwoch, 15. November 2017

[Aktion] Dieses Buch bleibt im Regal #4

Eine Aktion von Damaris liest


Diese schöne Aktion stammt von der lieben Damaris von Damaris liest. Als ich auf diese gestoßen bin, hatte ich sofort richtig große Lust mitzumachen. Aufgabe ist es hier, einmal im Moment ein Buch vorzustellen, welches man selbst super gerne hat und das unbedingt bei einem im Regal stehen bleiben muss.
Ich habe so einige richtig tolle Bücher, die ich auf jeden Fall für immer behalten werde und bei denen sich mir die Frage stellen wird, ob ich sie eigentlich wirklich in meinem Regal weiter stehen haben muss.

Da Weihnachten ja immer näher rückt, habe ich mir gedacht, dass ich euch mal ein total süßes Weihnachtsbuch für Kinder zeige, welches ich absolut empfehlen kann!


13 Weihnachtstrolle machen Ärger von Sabine Städing

Ich bin durch die „Petronella Apfelmus“-Reihe auf die Autorin aufmerksam geworden. Diese schöne Kinderbuchreihe liebe ich sehr. Letztes Jahr ist dann ein ganz wundervolles Weihnachtsbuch von der Autorin erschienen: „13 Weihnachtstrolle machen Ärger“. Da ist nicht nur die Geschichte zauberhaft – auch die Illustrationen von Barbara Scholz sind großartig. Die Bilder von Barbara Scholz sehe ich mir immer unheimlich gerne an. So habe ich sie bereits in der tollen „Der kleinen Ritter Trenk“-Reihe von Kirsten Boie bewundert oder in dem niedlichen Bilderbuch „Das Monster vom blauen Planeten“ von Cornelia Funke. Ihr Zeichenstil ist einfach unverkennbar, mit diesen großen Kulleraugen. :)
Aber zurück zu den 13 Weihnachtstrollen. Ich finde dieses Buch richtig klasse und da es sich um eine Weihnachtsgeschichte handelt, eignet sich das Buch natürlich für die Weihnachtszeit am besten. Zum Vorlesen bietet es sich auch ganz prima an. „13 Weihnachttrolle machen Ärger“ von Sabine Städing ist ein wunderbares Weihnachtsbuch für die ganze Familie und wird bei mir auf jeden Fall für immer in meinem Regal stehen bleiben! 

Und darum geht es: Jonas und seine kleine Schwester Mila hätten nie gedacht, dass sie einmal ein richtiges Weihnachtsabenteuer erleben. Doch genau das geschieht, als sie eines Abends Geräusche aus dem Adventskalenderhören und neugierig hinter das größte Türchen gucken. Schwupps – landen sie im Weihnachtsdorf, wo sie nicht nur die Weihnachtsmann-WG kennenlernen, sondern auch den grimmigen Knecht Ruprecht und jede Menge weiterer weihnachtlicher Figuren treffen. Seit Väterchen Frost verschwunden ist, ist die Stimmung im Dorf gedrückt. Wer soll sich jetzt um die kranken Rentiere kümmern? Alle sind in großer Sorge, denn Weihnachten darf nicht ausfallen! Und so beginnt ein aufregendes Abenteuer, in dem Jonas und Mila in die Fänge dreizehn fieser Trolle geraten, dabei mithelfen, Väterchen Frost zu befreien und so dafür sorgen, dass das Weihnachtsfest doch noch stattfinden kann.
Quelle: Boje Verlag


Liebe Blogger, dies ist eine Mitmachaktion von Damaris liest. Du möchtest ebenfalls ein besonderes Buch, das niemals aus deinem Regal auszieht, auf deinem Blog vorstellen und es damit deinen Lesern empfehlen? Dann ...

SEI DABEI!
(die Aktion findet jeweils am 15. des Monats statt)


  • Verwende das Dieses Buch bleibt im Regal-Banner, und verweise damit auf den Ursprungsblog, damit die Aktion Wiedererkennungswert hat.
  • Wenn du magst, hinterlasse mir hier deinen Beitragslink als Kommentar, dann können interessierte Leser und ich zum Stöbern kommen.
  • Mach mit oder auch mal nicht. Am Aktionstag oder später (du hast immer einen ganzen Monat Zeit, bevor die nächste Runde startet) - ganz egal. Die Aktion ist jedes Mal freiwillig. Sie soll gemeinsam Spaß machen und ggf. den Austausch anregen.

[Aktion] Cover Theme Day #12



Dies ist eine Aktion von der lieben Charleen. Jeden Mittwoch muss man zu einem bestimmten Thema ein Buchcover zeigen. Ich mache bei dieser tollen Aktion wirklich gerne mit, da man bei dieser einige sehr interessante Bücher entdecken kann, die man vorher noch nie gesehen hatte. Wenn ihr gerne wissen wollt, was für Themen in der nächste Zeit noch kommen werden, dann klickt hier.


Das Thema dieser Woche ist: Zeige ein Cover, auf dem ein Kleid zu sehen ist“


"Glimmernächte" von Beatrix Gurian

Ein Glimmen in der Nacht,
ein Geheimnis hinter Masken,
eine Liebe, die alles überwindet.
Durch die Heirat ihrer Mutter mit dem Grafen Frederik von Raben zieht Pippa in ein prächtiges Schloss nach Dänemark. Doch ihre neue Familie birgt ein Geheimnis, das immer mehr Besitz von Pippa ergreift. Seltsame Dinge geschehen und bald weiß sie nicht mehr, was real ist und was nicht. Bei einem Ball begegnet Pippa ihrem verwirrend attraktiven Stiefbruder Niels. Beide kommen sich schnell näher, doch auch Niels scheint nicht ganz ehrlich zu sein. Als Pippa klar wird, welche Mächte in Schloss Ravensholm lauern, muss sie alles aufs Spiel setzen, um die zu retten, die sie liebt …
Quelle: Arena Verlag

Glimmernächte habe ich letztes Jahr gelesen. Mir hat das Buch eigentlich sehr gut gefallen, nur haben sich manche Szenen für meinen Geschmack etwas zu sehr gezogen. Das Setting des Buches finde ich aber richtig toll und ich habe auch noch vor, den zweiten Band, „Sommernachtsfunkeln“, zu lesen, der dieses Jahr erschienen ist. Den kenne ich leider immer noch nicht.
Kennt ihr „Glimmernächte“? Wenn ja, wie hat euch das Buch gefallen? Was haltet ihr vom Cover? Ich finde dieses ja klasse; das schöne blaue Kleid gefällt mir besonders gut. :D

Dienstag, 14. November 2017

[Aktion] Blogger-Adventskalender 2017: Ankündigung



Ich liebe Weihnachten über alles! Jedes Jahr aufs neue freue ich mich auf diese wundervolle Zeit, wenn die Häuser und Geschäfte schön geschmückt sind, der Duft von Tannenzweigen im Haus hängt, überall weihnachtliche Musik gespielt wird und im Fernsehen lauter tolle Weihnachtsfilme laufen. Mein absoluter Lieblingsweihnachtsfilm ist „Der Polarexpress“! Gott, wie ich diesen Film liebe. Ich habe ihn sogar damals als Kind im Kino gesehen und war hellauf begeistert. Seitdem ist es bei mir Tradition, mir diesen Film mindestens einmal in der Adventszeit anzusehen.

Was auch auf keinen Fall fehlen darf, ist ein Adventskalender. Als Kind hatte ich immer einen ganz einfachen, mit kleinen Schokoladenstückchen, was ich aber überhaupt nicht schlimm fand. Ich brauchte damals gar keinen so teuren Adventskalender von Playmobil oder Barbie. Mir hat auch so ein ganz simpler gereicht. Meine Schwestern und ich waren jeden Morgen immer ganz gespannt zu erfahren, welche Form unser Schokoladenstückchen wohl haben wird. ;)

Da Adventskalender sehr viel Spaß machen und einfach zu Weihnachten dazugehören, hat sich die liebe Lilly von Hundertmorgenwald etwas ganz Tolles einfallen lassen! Sie hat mich und fünf weitere Bloggerinnen gefragt, ob wir nicht Lust hätten, mit ihr einen Blogger-Adventskalender zu machen. Ich war sofort hellauf begeistert von dieser coolen Idee!
Ab dem 1.12. wird sich hinter jedem Türchen eine kleine Überraschung für euch verbergen. Buchvorstellungen, Rezepte, Basteltipps und noch vieles mehr! :D

Vielleicht habt ihr es schon gesehen, dass ich ein Bild von diesem süßen Rentier oben rechts in meiner Sidebar habe. Wenn ihr auf das Bildchen klickt, gelangt ihr zur Türchen-Übersicht auf dem Blog der lieben Lilly.

Ich wünsche euch schon einmal eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und ganz viel Spaß mit unserem Adventskalender! :)

Liebe Grüße

Corinna

Montag, 13. November 2017

[Rezension] Der Pfad - Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit von Rüdiger Bertram

Ab 12 Jahren
Gebundenes Buch, Pappband
Mit Illustrationen von Heribert Schulmeyer
ISBN:978-3-570-17236-0
Erschienen: 16.10.2017

Klappentext:

Frankreich 1941: »Gut oder böse?« ist mehr als nur der Name eines Spiels, mit dem sich der zwölfjährige Rolf und sein Vater die Zeit auf der Flucht vertreiben. Wie so viele andere deutsche Flüchtlinge, die von der Gestapo gesucht werden, sitzen die beiden in Marseille fest, weil sie keine Ausreisegenehmigung erhalten. Ihr Ziel ist New York, wo Rolfs Mutter auf sie wartet, doch der einzige Weg in die Freiheit ist ein steiler Pfad über die Pyrenäen. Fluchthelfer Manuel, ein Hirtenjunge kaum älter als Rolf, soll sie über die Berge führen. Heimlich und gegen das Verbot seines Vaters, nimmt Rolf seinen geliebten Hund Adi mit, und so machen sie sich zu viert auf einen gefährlichen Weg in eine ungewisse Zukunft.

Quelle: cbj Verlag

Rezension:

Ich kannte von Rüdiger Bertram bisher nur witzige Kinderbücher wie die „Coolman und ich“-Reihe oder die „Stinktier & Co“ Bücher. Auf sein Buch „Der Pfad – Eine Geschichte über eine Flucht in die Freiheit“ war ich schon richtig gespannt gewesen, da es mein erstes Jugendbuch von ihm war, welches ein ernstes Thema behandelt.

Frankreich 1941: Der zwölfjährige Rolf und sein Vater Ludwig sind auf der Flucht. Sie flüchten vor den Nazis, mit dem Ziel New York, wo Rolfs Mutter wartet. Bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Wie viele deutsche Flüchtlinge sitzen die beiden in Marseille fest, da sie keine Ausreisegenehmigung haben. Der einzige Weg in die Freiheit führt über die Pyrenäen nach Spanien. Ein steiler Pfad wird sie durch die Berge führen und der Hirtenjunge Manuel, der sich im Gebirge bestens auskennt, wird sie begleiten. Da Rolf seinen Hund Adi nicht zurücklassen möchte, widersetzt sich der Junge seinem Vater und schmuggelt den kleinen Terrier in seinem Rucksack mit. So treten sie also zu viert die gefährliche Reise an. Eine Reise, die Verluste einfordern, aber auch neue Freundschaften mit sich bringen wird.

Mal wieder hat mich ein Buch von Rüdiger Bertram nicht enttäuscht. Ich war schon nach den ersten Seiten ganz gebannt von der Handlung. Durch den angenehm flüssigen Schreibstil und den vielen bildhaften Beschreibungen fliegt man hier regelrecht durch die Seiten und bekommt eine tolle Mischung aus Spannung, Wissen und Humor geboten.

Ich habe schon so einige historische Bücher für Kinder und Jugendliche gelesen, die zur Zeit des Zweiten Weltkrieges spielen. Ganz besonders während meiner Schulzeit, da ich im Geschichtsprofil gewesen bin. Ich kenne mich mit dem Thema also recht gut aus, habe hier dann aber beim Lesen recht schnell festgestellt, dass ich noch so einiges Neues dazugelernt habe. Auch hat mich vieles in dem Buch sehr zum Nachdenken angeregt und mich dazu gebracht, mich wieder etwas mehr mit den Themen Flucht, Nazis und Zweiter Weltkrieg zu beschäftigen. Meine Schulzeit liegt nun noch nicht so lange zurück, aber ich musste ja nun doch feststellen, dass ich leider schon wieder so einiges aus meinem Geschichtsunterricht vergessen habe.

Da das Buch stellenweise recht humorvoll und auch sehr spannend ist, merkt man es beim Lesen gar nicht so richtig, wie viel geschichtliches Wissen man hier lernt. Für Kinder ist dies wirklich perfekt, da sie hier sehr kindgerecht mit der Thematik „Zweiter Weltkrieg“ konfrontiert werden und vielleicht dadurch auch die Neugier entwickeln, sich weiter mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen.

Der Autor beschreibt die gefährliche und beschwerliche Reise unserer Gefährten sehr anschaulich und abenteuerlich. Ich war immerzu am Mitfiebern und habe so gehofft, dass Rolf und sein Vater heil und gesund in New York ankommen werden.
Allerdings müssen die beiden schon am Anfang ihrer Wanderung über die Pyrenäen einige Verluste in Kauf nehmen. Soldaten sind ihnen auf den Fersen und Rolf wird von seinem Vater getrennt. Zum Glück ist der Zwölfjährige dennoch nicht auf sich alleine gestellt. An seiner Seite befindet sich der Hirtenjunge Manuel und zwischen den beiden entwickelt sich sehr rasch eine wunderbare Freundschaft. Diese wird zum Teil richtig herzerwärmend beschrieben. Rolf hatte ich ja sofort fest in mein Herz geschlossen und auch Manuel ist mir im Verlaufe des Buches immer sympathischer geworden.

Auch den kleine Terrier Adi, der die Jungen auf ihrem Weg über die Berge begleitet, mochte ich sehr. Er ist den beiden Jungen öfters eine große Hilfe und es zeigt sich nur mal wieder, dass man, auch wenn man recht klein ist, eine enorme Stärke besitzen kann.
Auch Rolf besitzt eine große Willensstärke und einen bewundernswerten Überlebenswillen. Sehr schön finde ich, dass er, trotz der schlimmen Zeit, seinen Humor und seine Freude am Leben nicht verloren hat.

Der Pfad“ ist ein Buch über Freundschaft, Mut, Verzweiflung und Krieg, welches mir einen tollen Lesespaß geboten hat und welches ich absolut empfehlen kann. Meine einzige Kritik ist, dass es keine Karte gibt, die die Route unserer Gefährten zeigt. Die hätte ich zur Übersicht ganz nett gefunden. Dafür aber gibt es am Anfang und am Ende des Buches jeweils einen doppelseitigen Comic, den ich sehr gelungen finde, da er einen tollen Einstieg in die Geschichte liefert und diese auch perfekt wieder beendet.


Fazit: Ein wunderbares und berührendes Jugendbuch, welches auch für Erwachsene absolut lesenswert ist. Die Geschichte ist spannend, humorvoll, traurig und liefert viel historisches Wissen, welches sehr gekonnt und kindgerecht in der fesselnden Story verpackt wurde. Ich bin hellauf begeistert von dem Buch und kann es sehr empfehlen! Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!